Jobmesse in Capiz bietet über 1.500 Stellen für Menschen mit Behinderungen an
EditIn der Provinz Capiz wurde am 21. Juli 2026 eine spezielle Jobmesse veranstaltet, die gezielt darauf ausgerichtet war, Menschen mit PWDs berufliche Chancen zu eröffnen. Die Veranstaltung fand im Hall of Governors des Provinzkapitols statt und fand im Rahmen der National Disability Rights Week statt, die gemäß Proklamation Nr. 597 jährlich in der dritten Juliwoche begangen wird, um Inklusion und Chancengleichheit zu fördern.
Die Jobmesse wurde von der Provinzregierung von PESO organisiert. Dabei arbeiteten verschiedene Behörden zusammen, darunter das Department of Social Welfare and Development (DSWD), das Department of Labor and Employment (DOLE) sowie die Technical Education and Skills Development Authority (TESDA). Insgesamt nahmen neun private Unternehmen an der Messe teil und boten über 1.500 freie Stellen in 55 verschiedenen Positionen an, die sowohl Menschen mit Behinderungen als auch anderen Arbeitssuchenden in der Provinz offenstehen.
Eunice Dumapig, eine Absolventin der Capiz State University Main in Roxas City, verdeutlichte die Bedeutung solcher Initiativen. Trotz ihres hervorragenden Studienabschlusses in Elementarpädagogik, den sie als Cum Laude erlangte, sah sie sich aufgrund ihrer Sehbehinderung mit gesellschaftlichen Vorurteilen konfrontiert. Sie betonte vor Ort, dass zwar die Augen das Sehen nicht vermögen, der Rest des Körpers jedoch voll funktionsfähig sei, und appellierte an die Gesellschaft, Inklusion praktisch umzusetzen und qualifizierten Menschen mit Behinderungen echte Beschäftigungsmöglichkeiten zu geben.
Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass sich die Wahrnehmung der Arbeitswelt wandelt und das Potenzial sehbehinderter Menschen zunehmend erkannt wird. In dynamischen Sektoren wie der virtuellen Assistenz oder im Lehrwesen zeigten sich bereits viele Möglichkeiten, da körperliche Einschränkungen das kritische Denken oder die Professionalität nicht behindern.
Der Gouverneur von Capiz, Fredenil Castro, hielt eine emotionale Ansprache an Bewerber und Arbeitgeber. Er bezeichnete körperliche Einschränkungen nicht als Last oder Haftung, sondern als Ausdruck göttlicher Gnade und würdigte die Ausdauer der Betroffenen. Castro betonte, dass Menschen mit Behinderungen die Grenzen, die eine unfreundliche Welt ihnen setzt, überschreiten können, wenn ihnen ausreichend Chancen geboten werden.





