Gesundheit

Japanische Enzephalitis in Bontoc bestätigt: Gesundheitsbehörde mahnt zur Vorsicht

Zwei Einwohner der Gemeinde Bontoc sind offiziell mit Japanischer Enzephalitis (JE) diagnostiziert worden. Als Reaktion darauf ruft das Büro des provinziellen Gesundheitsbeauftragten (OPHO) in der Mountain Province zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche auf.

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Bild: PIA - Photo 2 (1)

Die Japanische Enzephalitis ist eine durch infizierte Culex-Mücken übertragbare Virusinfektion, die durch Impfungen verhindert werden kann. Im Gegensatz zu Dengue-Fieber, das durch Aedes-Mücken übertragen wird und typischerweise Symptome wie Fieber, Körperschmerzen und Blutungen hervorruft, greift die Japanische Enzephalitis primär das Gehirn an und kann zu schweren neurologischen Komplikationen führen.

Um sich vor Stichen zu schützen, empfiehlt Venie Gumihid, Health Education and Promotion Officer II, das Tragen von langärmeliger Kleidung sowie langer Hosen, die Anwendung von Mückenschutzmitteln und das Schlafen unter Moskitonetzen, insbesondere in Zeiten erhöhter Mückenaktivität. Zudem müsse die Beseitigung von Brutstätten durch das Entfernen von stehendem Wasser, die Instandhaltung von Entwässerungssystemen und allgemeine Sauberkeit in der Umgebung sichergestellt werden.

Health Education and Promotion Officer II Venie Gumihid of the Office of the Provincial Health Officer discusses Japanese Encephalitis prevention during a radio program at Radyo Kataguwan 97.3 FM in Bauko, Mountain Province on July 14, 2026, following the confirmation of two JE cases in Bontoc.
Bild: PIA - Health Education and Promotion Officer II Venie Gumihid of the Office of the Provincial Health Officer discusses Japanese Encephalitis prevention during a radio program at Radyo Kataguwan 97.3 FM in Bauko, Mountain Province on July 14, 2026, following the confirmation of two JE cases in Bontoc.

Für eine effektive Kontrolle seien eine frühzeitige Überwachung, schnelle Falluntersuchungen, die Bekämpfung der Überträger sowie Umweltmanagement und Impfungen entscheidend. Gumihid unterstrich in einem Interview mit dem Radiosender Radyo Kataguwan 97.3 FM in Bauko am 14. Juli, dass ein koordinierter „One Health“-Ansatz unerlässlich sei, um das Risiko künftiger Übertragungen zu senken.

Das OPHO setzt die Förderung der Impfung für die berechtigten Bevölkerungsgruppen fort und bittet die Öffentlichkeit um Wachsamkeit und Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden. Durch die Notwendigkeit des persönlichen Schutzes und der Beteiligung der Gemeinschaft kann eine weitere Ausbreitung der Krankheit verhindert werden.

Quellen