Indonesische Waldbrände verursachen extrem ungesunde Luft in Manila
EditRauch von Waldbränden in Indonesien hat die Luftqualität in der philippinischen Hauptstadt Manila massiv verschlechtert. Der Dunst, der durch Südwestwinde aus der indonesischen Region Kalimantan auf der Insel Borneo herangetragen wurde, führte dazu, dass die Luftqualität in Teilen der Metropolregion Metro Manila als „akut ungesund“ eingestuft wurde.
Die Brände, die sich fast 2.000 Kilometer von der philippinischen Hauptstadt entfernt befinden, haben das Problem des grenzüberschreitenden Dunstes in Südostasien erneut in den Fokus gerückt. Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (Department of Environment and Natural Resources, DENR) warnte am Sonntag, dass die Messstationen des Ministeriums entsprechende Werte registrierten.
Gerry Bagtasa, ein Atmosphärenphysiker vom Institut für Umweltwissenschaften und Meteorologie der Universität der Philippinen, erklärte gegenüber ABS-CBN, dass der Dunst aufgrund der winzigen Partikel gefährlich sei. Satellitenbilder bestätigten laut Bagtasa, dass die Schadstoffe von den sich intensivierenden Waldbränden im Westen und Süden von Kalimantan stammen.
Als Reaktion auf die schlechte Luftqualität hat die Stadt Quezon City den Schulunterricht an allen Schulen ausgesetzt. Gesundheitsexperten rieten den Bewohnern zudem dazu, im Freien N95-Masken zu tragen, um sich vor den feinen Partikeln zu schützen.



