Gesellschaft: Landesweit

Impfpflicht an Schulen dementiert das Gesundheitsministerium

Im Rahmen der aktuellen Impfkampagne an Schulen besteht keine Impfpflicht. Schüler werden nicht gegen ihren Willen zur Impfung gezwungen.

Female doctor supporting smiling male patient in clinicpaegagz
Symbolbild: Envato

Das philippinische Gesundheitsministerium (Department of Health, DOH) hat dies in einer Mitteilung in den sozialen Medien klargestellt und Gerüchte zurückgewiesen. Für die Teilnahme am Programm ist zwingend eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten erforderlich.

Die Impfkampagne für das Jahr 2026 läuft von Oktober bis Dezember 2026 und richtet sich an Schüler der ersten und siebten Klasse, die Impfstoffe gegen Masern-Röteln (MR) sowie TD erhalten sollen. Mädchen in der vierten und fünften Klasse sind zudem für Impfungen gegen das Humane Papillomavirus (HPV) vorgesehen, um das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu senken.

Das DOH mahnte die Bevölkerung, Fehlinformationen über die Impfungen nicht zu glauben und betonte die Wichtigkeit der Impfungen, da Krankheiten wie Masern, Röteln, Tetanus und Diphtherie sowie Gebärmutterhalskrebs lebensbedrohlich sein oder zu Krankenhausaufenthalten führen können. Diese Erkrankungen ließen sich durch eine entsprechende Impfung verhindern.