Gesundheit: Iloilo

Iloilo verschärft Kontrolle von Impfungen und Registrierung für Haustiere

Die Provinz Iloilo will bis 2030 offiziell tollwutfrei sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Provinzverwaltung die Durchsetzung der Impfpflicht gegen Tollwut sowie der Registrierungspflicht für Hunde und Katzen intensiviert.

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Symbolbild: Envato

Die sogenannte Responsible Ownership Ordinance, Verordnung Nr. 2018-177, schreibt vor, dass alle anfälligen Haustiere jährlich geimpft und bei den jeweiligen Barangays registriert werden müssen. Wer sich weigert, seine Tiere impfen zu lassen, muss mit rechtlichen Konsequenzen und Strafen rechnen, wie das Büro des Veterinärs der Provinz (OPVet) betont.

Neben der Impfpflicht ist die Registrierung der Haustiere zwingend erforderlich. Besitzer müssen ihre Hunde und Katzen beim Büro des Punong Barangay anmelden, in dem sie wohnen. Die lokalen Barangay-Beamten sind dazu verpflichtet, die Bewohner über diese Registrierungspflicht zu informieren.

Um die Tollwutbekämpfung voranzutreiben, plant die Provinzverwaltung in Zusammenarbeit mit den LGUs, mindestens 70 Prozent der Hundepopulation zu impfen. Hierfür wurden 10 Millionen Pesos bereitgestellt, um 19.832 Ampullen mit Tollwutimpfstoffen zu erwerben. Die Zahl der Hunde in Iloilo wird in diesem Jahr auf etwa 337.953 geschätzt.

Das OPVet forderte die lokalen Verwaltungen auf, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um weitere Impfstoffe für Tiere zu beschaffen, die nicht durch die Provinzialmittel abgedeckt sind. Tierbesitzer wurden zudem ermutigt, ihre Haustiere auch in privaten Tierkliniken impfen zu lassen, um das Ziel einer tollwutfreien Provinz zu unterstützen.