Iloilo City versetzt sich wegen Taifun Kiyapo und Monsun in Alarmbereitschaft
Der tropische Wirbelsturm „Kiyapo“ und der verstärkte Südwestmonsun (Habagat) haben Iloilo City in Alarmbereitschaft versetzt. Die Stadt ist von Überschwemmungen betroffen, insbesondere im Stadtteil Brgy. Calubihan im Distrikt Jaro.
Die Stadtverwaltung hat auf die Krise reagiert, indem sie die Blaue Alarmstufe ausgerufen und das Notfall-Einsatzzentrum der Stadt (Iloilo City Emergency Operations Center, IC-EOC) aktiviert hat. Bürgermeisterin Raisa Treñas-Chu hat alle Mitglieder des städtischen Katastrophenschutzrates (City Disaster Risk Reduction and Management Council, DRRMC), die Katastrophenschutzräte der Barangays sowie die zuständigen Ämter angewiesen, ihre jeweiligen Notfallzentren zu aktivieren und entsprechende Vorsorgemaßnahmen umzusetzen.
Die Unwetter haben bereits erste Hilfsmaßnahmen ausgelöst. Mitglieder des städtischen USAR Teams unterstützen die Bewohner im Stadtteil Brgy. Calubihan. Bürgermeisterin Treñas-Chu berichtete über Facebook, dass die Einsatzkräfte dank der schnellen Koordination des städtischen Lagezentrums eine schwangere Frau aus ihrem Haus in Brgy. Calubihan evakuieren konnten.
Bis zum Vormittag des 24. Juli, um 11:30 Uhr, waren insgesamt 30 Barangays in der Metropolregion von Überschwemmungen betroffen, wie das städtische Katastrophenschutzbüro (CDRRMO) mitteilte. Die Bürgermeisterin rief die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und forderte die Bewohner auf, sich in Notfällen eng mit den zuständigen Barangay-Beamten abzustimmen. Zudem wurde der Präsenzunterricht für alle Schüler vom Vorschulalter bis zur Senior High School am 24. Juli 2026 ausgesetzt, wie in der Exekutivverordnung Nr. 69 für das Jahr 2026 festgelegt.
Quellen
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