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Großprojekt für Klimaschutz: Philippinen erhalten ersten GCF-Zuschuss in der Region

Die philippinische Regierung hat erfolgreich einen technischen Zuschuss in Höhe von 6,78 Millionen US-Dollar (etwa 418 Millionen PHP) vom Green Climate Fund (GCF) gesichert. Damit ist die Philippinen das erste Land in der Asien-Pazifik-Region, das diese spezielle Unterstützung im Rahmen der zweiten Auffüllungsperiode des GCF (GCF-2) erhält. Die CCC, die zentrale Behörde für Klimapolitik, begrüßte die Mittel, die den lokalen Klimaschutz im Land massiv vorantreiben sollen.

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Bild: PIA

Das fünfjährige „Third Readiness and Preparatory Support Program“ (RPSP 3) geht über den reinen Kapazitätsaufbau hinaus. Das Programm soll die Koordinierung zwischen den verschiedenen Behörden optimieren, eine tragfähige Pipeline für Klimaprojekte aufzubauen und strenge nationale Überwachungssysteme zu etablieren. Für die CCC ist dieser Zuschuss eine operative Notwendigkeit, um das hochgradig gefährdete Land institutionell für den Aufbau systemischer Klimaschutzmaßnahmen auszurüsten.

Angesichts der ständigen Bedrohung durch intensivere Taifune, unregelmäßige Niederschläge und den steigenden Meeresspiegel dient der RPSP-3-Zyklus als wichtiges Instrument zur Umsetzung des Nationalen Anpassungsplans (NAP) sowie des Implementierungsplans für die national festgelegten Beiträge (NDCIP) unter der Regierung von Präsident Ferdinand Marcos Jr. Schätzungen zufolge benötigt die Philippinen zwischen 2020 und 2030 insgesamt 72 Milliarden US-Dollar (4,2 Billionen PHP), um die Ziele zur Minderung der Klimafolgen in kritischen Sektoren wie Energie, Verkehr und Landwirtschaft zu erreichen.

Die Sicherung internationalen Kapitals ist für die Philippinen von existenzieller Bedeutung, da 72,29 % des angestrebten Reduktionsziels von 75 % bei den Emissionen strikt von ausländischer Unterstützung abhängig sind. Robert E.A. Borje, stellvertretender Vorsitzender und Exekutivdirektor der CCC, betonte, dass der Zugang zu Klimafinanzierung der entscheidende Motor sei, um politische Anforderungen in die Realität vor Ort zu überführen. Die Unterstützung sei eine Investition in die Fähigkeit des Landes, stärkere Institutionen aufzubauen und lokale Regierungen zu befähigen, auf die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren.

Das Programm soll das Umfeld für Klimafinanzierungen stärken, indem es die Kapazitäten der Institutionen verbessert, die Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden intensiviert und die Überwachung sowie Evaluierung optimiert. Die CCC unterstrich zudem, dass die Philippinen als eines der am stärksten gefährdeten Länder der Welt konsequent für einen besseren Zugang zu Klimafinanzierungen kämpfen, da Entwicklungsländer zwar am wenigsten zu den globalen Emissionen beitragen, aber die höchsten Entwicklungskosten tragen müssen.

Borje erklärte, dass die CCC weiterhin eng mit dem GCF, der akkreditierten Stelle der Development Bank of the Philippines (DBP), den nationalen Behörden, lokalen Regierungen, Entwicklungspartnern und dem Privatsektor zusammenarbeiten werde. Ziel sei es, sicherzustellen, dass die Klimafinanzierung konkrete und dauerhafte Vorteile für alle Filipinos bringt. Die Stärkung der institutionellen Bereitschaft bleibe ein zentraler Bestandteil des Regierungsansatzes der Marcos-Administration, um ein klimaresilientes Land im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu schaffen.