Große Risse in Bukidnon: Behörden warnen vor gefährlicher Ausweichroute
Auf einer zweispurigen Betonstraße in Poblacion, Damulog, in der Provinz Bukidnon ist ein fast 100 Meter langer Riss aufgetreten. Die Behörden haben Autofahrer eindringlich zur Vorsicht gemahnt, da die beschädigte Strecke derzeit als wichtige Ausweichroute zwischen Bukidnon und North Cotabato dient.
Die Schäden an der Straße hängen mit einem Erdrutsch vom 17. Juli in Sitio Marahan im Marilog-Distrikt von Davao City zusammen. Dieser Erdrutsch hatte zuvor die Hauptverbindung zwischen Davao City, Bukidnon und Cagayan de Oro City unterbrochen. Katya Clemencio, die stellvertretende Leiterin des Katastrophenschutzbüros von DRRMO, erklärte am Samstag, dass sich der Riss in dem Abschnitt befindet, der zum öffentlichen Markt und zum Verkehrsterminal der Stadt führt.
Da die Straße unmittelbar an einer Klippe verläuft, war die Durchfahrt für schwere Fahrzeuge zunächst untersagt. Nach einer Inspektion durch das zuständige Ingenieurbüro des Department of Public Works and Highways (DPWH) Bukidnon 2nd District wurde die Durchfahrt für schwere Lasten jedoch unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Der Verkehr wird nun durch Personal überwacht und erfolgt nach einem Einbahnstraßen-System, bei dem jeweils nur ein Fahrzeug gleichzeitig die Stelle passieren darf.
Die Situation bleibt angespannt, da die Nationalstraße in Purok 8, Poblacion, aufgrund eines früheren Erdrutschs weiterhin unpassierbar ist. Dies macht die rissige Nebenstraße zur wichtigsten Alternative für die Gemeinde.
Für Reisende zwischen Davao City und Bukidnon wird empfohlen, die Route über Marahan, Datu Ladayon, Matigol und Camp 1 in Maramag zu nutzen, was die Fahrzeit um etwa 30 Minuten verlängert. Das DPWH in der Region 10 rät zudem, für alle Fahrzeugtypen die Straße über Maramag, Carmen, Kabacan und Digos nach Davao zu nehmen oder für leichte Fahrzeuge den Campo-Uno-Abschnitt der Davao-Bukidnon-Straße zu nutzen, solange die Straße in Sitio Marahan wegen des Erdrutschs gesperrt bleibt. Die Ingenieure der regionalen DPWH-Büros überwachen die betroffenen Gebiete und die Ausweichrouten fortlaufend, während die Instandsetzungsarbeiten an der Hauptverkehrsader andauern.
Quellen
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