Sicherheit: Landesweit

Gesetz zur Schulsicherheit: Bam Aquino fordert Schutz vor Gewalt auf Campussen

Nach zwei tödlichen Schießereien innerhalb von acht Wochen wächst auf den Philippinen der Druck auf die Behörden, die Sicherheit an Schulen massiv zu verstärken.

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Symbolbild: Envato

Der Vorsitzende des Senatsausschusses für Grundbildung, Bam Aquino, drängt auf die schnelle Verabschiedung eines Gesetzentwurfs, der einen umfassenden Sicherheitsrahmen für Bildungseinrichtungen festlegen soll.

Dieser Gesetzentwurf sieht vor, dass Schulen lokale Sicherheitspläne erstellen müssen, die klare Richtlinien für die Prävention, die Reaktion in Notfällen sowie die anschließende Bewältigung von Vorfällen enthalten.

Zudem sollen einheitliche Standards für die Sicherheitsinfrastruktur eingeführt werden, wozu unter anderem der Einsatz von Überwachungskameras, obligatorische Kontrollen und ein kontrolliertes Besuchermanagement gehören.

Experten für Sicherheit mahnen jedoch an, dass Maßnahmen zur Gewaltprävention bereits viel früher ansetzen müssen, indem sie betonen, dass die Reduzierung von Gewalt bereits vor dem Moment erfolgen muss, in dem ein Kind eine Waffe zum Schultor bringt.

Bam Aquino selbst appellierte am 26. August an die Verantwortlichen und verwies auf die verstorbenen Schüler der jüngsten Anschläge, indem er betonte, dass solche Vorfälle kein normaler Teil des Schullebens sein dürften und man nicht erst auf das nächste Ereignis warten könne, um zu handeln.