Gemeinde Basey schult Informationsmitarbeiter für einheitliche Kommunikation
Die Gemeindeverwaltung von Basey hat ein Netzwerk aus geschulten Abteilungsmitarbeitern für Information und Content (Departmental Information and Content Contributors, DICCs) aufgebaut. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kommunikation der lokalen Regierungsämter über Programme und Dienstleistungen gegenüber der Öffentlichkeit zu stärken.
Im Rahmen des Workshops zur Kapazitätsentwicklung in den Bereichen digitale Medienkompetenz und Regierungskommunikation, der vom 13. bis 15. Juli im Jasmin Beach Resort in Marabut, Samar, stattfand, wurden die Teilnehmer intensiv geschult. Die Veranstaltung wurde vom kommunalen Informationsbüro (Municipal Information Office, MIO) in Zusammenarbeit mit der Philippine Information Agency (PIA) Eastern Visayas organisiert. Es handelte sich um den ersten Workshop dieser Art für Abteilungsmitarbeiter in der Region.
Das Schulungsprogramm umfasste Themen wie das Schreiben von Nachrichten, die Erstellung digitaler Inhalte, Interviewführung, Social-Media-Management sowie die Produktion von Facebook-Live-Übertragungen. Zudem wurden Kommunikationsprotokolle sowie die rechtlichen und ethischen Standards für die Regierungskommunikation vermittelt. Durch praktische Übungen konnten die Teilnehmer diese Fähigkeiten direkt auf reale Kommunikationsszenarien anwenden.
Im Gegensatz zu früher, als die einzelnen Ämter ihre Kommunikation eigenständig verwalteten, werden die neu ernannten DICCs nun mit dem MIO koordinieren. Dies soll sicherstellen, dass offizielle Informationen einem einheitlichen Kommunikationssystem folgen, bevor sie auf der Website der Lokalverwaltung oder auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht werden.
Mercy Caboboy, Informationsbeauftragte (Information Officer III) des kommunalen Informationsbüros, erklärte, dass diese Mitarbeiter an vorderster Front für die Transparenz und Erreichbarkeit der Verwaltung stehen werden. Durch die Bündelung der Informationen über ein zentrales System könne die Lokalregierung mit einer Stimme sprechen, was zudem die Verbreitung von Falschmeldungen, Fehlinformationen und Desinformation einschränken werde.
Auch die Teilnehmer zeigten sich positiv von der Schulung. Melren Briones, zuständige Beamtin für Personalmanagement (Human Resource Management Officer II), betonte, dass man nun besser wisse, wie Botschaften effektiv an die Bürger vermittelt werden können. Besonders wichtig sei die Erkenntnis, dass Glaubwürdigkeit wichtiger sei als die bloße Reichweite oder Viralität von Inhalten. Veröffentlichungen müssten wahrheitsgemäß, glaubwürdig und hilfreich für die Öffentlichkeit sein.
Den Abschluss der Schulung bildete am letzten Tag eine spielerische Herausforderung im Stil eines „Amazing Race“. In fünf verschiedenen Stationen mussten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in den Bereichen Nachrichtenschreiben, Interviewführung, Faktenprüfung und Regierungskommunikation in einem kooperativen Umfeld unter Beweis stellen.