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Gefahr durch Erdrutsche: Autofahrer ignorieren Sperrung der San Fernando, Talaingod-Straße

Trotz Warnungen vor drohenden Erdrutschen nutzen Autofahrer und Motorradfahrer weiterhin einen beschädigten Abschnitt der San Fernando, Talaingod-Straße, die die Provinzen Bukidnon und Davao del Norte verbindet.

Nachrichtenbild
Bild: PIA

Die Straße ist besonders gefährdet, da die häufigen Regenfälle in der Region die Hangrutschungen auslösen könnten. Das zuständige Bauamt (Department of Public Works and Highways, DPWH) warnt eindringlich vor instabilen Bodenverhältnissen.

Besonders zwischen 7:00 Uhr und 11:30 Uhr wurden Berichte über Autos, leichte Lastwagen und Motorradfahrer registriert, die die Gefahrenzone passieren. Nach Angaben von Noel Liande vom Katastrophenschutzamt der Gemeinde San Fernando (Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office) werden die beschädigten Abschnitte in Sitio Balacayo, Barangay Kalanganagan, bereits seit dem vergangenen Wochenende immer wieder befahren.

Die Autobahn bleibt weiterhin für den öffentlichen Verkehr gesperrt, wie Jaymaica Maraguinot, die stellvertretende Pressereferentin des DPWH in Region 10, erklärte. Da das DPWH keine polizeilichen Befugnisse zur Durchsetzung von Verkehrsverboten besitzt, planen Ingenieure des Bauamtes und die Lokalverwaltung von San Fernando ein Treffen, um Maßnahmen zu entwickeln, die eine Nutzung der gefährdeten Strecke verhindern sollen.

Reisende, die in die Städte Davao oder General Santos unterwegs sind, werden angewiesen, die Ausweichroute über Maramag, Carmen, Kabacan, Digos zu nutzen. Zudem appellierte das DPWH Region X an Vlogger und Nutzer sozialer Medien, keine Inhalte zu teilen, die den Eindruck erwecken könnten, die Strecke sei bereits wieder sicher oder für die Öffentlichkeit freigegeben.