Gedenkstein zur 75. Jahrestagung der Hibok-Hibok-Eruption enthüllt
Vor 75 Jahren, am 4. Dezember 1951, ereignete sich die verheerende Eruption des Hibok-Hibok-Vulkans, die zu einem der zerstörerischsten vulkanischen Ereignisse in der Geschichte der Philippinen wurde. Der Ausbruch führte zum Einsturz eines Lavadoms und löste glühende Lawinen aus, die weitreichende Zerstörungen anrichteten. Besonders betroffen war die Gemeinde Mambajao, wo Tausende Menschen ihr Leben verloren.
Anlässlich dieses Jahrestages wurde am 22. Juli 2026 ein Gedenkstein enthüllt. Die Zeremonie fand im Rahmen der Regional Science, Technology, and Innovation Week 2026 statt. Der Gedenkstein wurde am Rathaus von Mambajao in der Provinz Camiguin angebracht. An der Enthüllung nahmen hochrangige Vertreter teil, darunter Renato Solidum Jr., der Sekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (DOST), sowie die lokalen Regierungsvertreter von Camiguin.
Die Katastrophe von 1951 zwang zur Evakuierung der Insel, wodurch sich die Bevölkerung von Camiguin vorübergehend halbierte. Sie verdeutlichte auch die dringende Notwendigkeit einer systematischen Überwachung der philippinischen Vulkane. Dies führte zur Verabschiedung des Gesetzes Republic Act No. 766 und zur Gründung der Commission on Volcanology (COMVOL), der PHIVOLCS.
Der Gedenkstein erinnert nicht nur an die Opfer, sondern auch an die historische Bedeutung des Ereignisses für den modernen Katastrophenschutz. Er dient als Symbol für die Widerstandsfähigkeit der Bewohner von Camiguin und als Mahnung für die fortlaufende Bedeutung der Katastrophenvorsorge. Gouverneur Xavier Jesus Romualdo, der Abgeordnete Jurdin Jesus Romualdo und der Bürgermeister von Mambajao, Yñigo Jesus Romualdo, nahmen an der Zeremonie teil und betonten die Bedeutung des Gedenksteins für die Gemeinschaft.
Quellen
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