Finanzielle Unterstützung durch UPLIFT-Programm erreicht Familien in Aklan
Im Rahmen des nationalen Unterstützungsprogramms UPLIFT (Unified Package for Livelihoods, Industry, Food, and Transport) DSWD am 20. Juli in den Gemeinden Banga und Kalibo in der Provinz Aklan Finanzhilfen an hunderte gefährdete Familien ausgezahlt. Die gleichzeitigen Auszahlungen fanden im Bliss Site Covered Court in Kalibo sowie im Teodosio Sports and Cultural Center in Banga statt.
Die Maßnahme erfolgt auf Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., um besonders unterstützungsbedürftige Haushalte angesichts steigender Kraftstoffpreise und der wirtschaftlichen Spannungen im Nahen Osten zu entlasten. Im Rahmen der aktuellen Auszahlung erhielten 241 Begünstigte in Banga und 64 Personen in Kalibo die Unterstützung. Die 64 Empfänger in Kalibo stellen dabei nur die erste Gruppe von insgesamt 279 Begünstigten dar; die restlichen 215 Personen sollen in einer zweiten Phase versorgt werden.
Die aktuellen Empfänger gehören zur sogenannten Gruppe 2. Diese Haushalte wurden durch das Community-Based Monitoring System (CBMS) des Jahres 2024 identifiziert, welches gemeinsam von der PSA und dem Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (DepDev) durchgeführt wurde. Laut Therese Fely Legaste, Informationsbeauftragte des DSWD in West-Visayas, handelt es sich hierbei um arme oder nahezu arme Haushalte, die nicht unter das Pantawid Pamilyang Pilipino Programm (4Ps) oder das Walang Gutom Programm fallen. Da sie nicht als extrem ernährungsarm eingestuft sind, erfüllen sie die Kriterien für diese Programme nicht, gelten jedoch als so vulnerabel, dass bereits eine einzige wirtschaftliche Krise dazu führen könnte, dass sie unter die Armutsgrenze fallen.
Das UPLIFT-Programm unterscheidet zudem zwischen weiteren Gruppen: Gruppe 1 umfasst Empfänger des 4Ps- und des Walang Gutom Programms, deren Hilfen direkt auf bestehende Konten überwiesen werden. Gruppe 3 besteht aus einkommensschwachen Mitgliedern, die SSS identifiziert wurden und deren Auszahlung ebenfalls durch das SSS verwaltet wird. Alle Begünstigten erhalten im Rahmen des Programms monatlich 2.000 Pesos für den Zeitraum von Juli bis Dezember, um die Auswirkungen der wirtschaftlichen Herausforderungen abzufedern.
Um eine geordnete Verteilung zu gewährleisten, richtete das DSWD an den Auszahlungsorten Helpdesks ein. Vertreter der PSA waren ebenfalls vor Ort, um die PhilSys-Ausweise (Philippine Identification System) der Empfänger zu verifizieren, da diese als primäre Anforderung für den Erhalt der Hilfe dienen. Das DSWD bereitet derzeit den Übergang von manuellen zu digitalen Auszahlungen vor. Hierfür werden die Empfänger aufgefordert, Bankkonten oder E-Wallets zu nutzen, wobei das Ministerium bei der Registrierung unterstützt.
Zur Sicherstellung einer effizienten und sicheren Verifizierung nutzt das DSWD Field Office 6 zudem das Portal „BBM Serbisyo“ (Basta Beripikado, Mabilis ang Serbisyo), welches die PhilSys-Registrierung der Begünstigten prüft. Ein konkreter Zeitplan für weitere Auszahlungen in anderen Gemeinden von Aklan steht noch nicht fest, das Ministerium strebt jedoch an, die Verteilung in der gesamten Provinz noch im Laufe des Julis abzuschließen. Die Empfänger werden gebeten, die LGUs abzuwarten.
Aus Sicherheitsgründen werden genaue Termine und Orte der Auszahlungen nicht vorab öffentlich bekannt gegeben. Die Empfänger wurden zudem angewiesen, einen gültigen Ausweis sowie eine Fotokopie davon mitzubringen, sicherzustellen, dass sie bei PhilSys registriert sind, und sich für zukünftige Zahlungen ein aktives E-Wallet oder Bankkonto bereitzuhalten.
Für die Betroffenen vor Ort bedeutet die Hilfe eine spürbare Entlastung. Die 86-jährige Nenita Barrera aus Barangay Ugsod in Banga, eine der ersten Empfängerinnen in ihrer Gemeinde, gab an, das Geld für lebensnotwendige Medikamente und Milch zu verwenden. Auch der Landwirt Julie Francisco aus Barangay Sigcay erklärte, dass die Unterstützung dazu beitragen werde, Stromrechnungen zu begleichen und die Lebensmittelversorgung der Familie zu sichern.