Finanzielle Hilfe gegen steigende Kraftstoffpreise in Western Visayas gestartet
Das Sozialministerium (DSWD-6) hat in der Region Western Visayas mit der Verteilung von Geldhilfen in Höhe von 2.000 PHP begonnen. Die Maßnahmen sind Teil des erweiterten Programms „Unified Package for Livelihood, Industry, Food and Transport“ (UPLIFT), das darauf abzielt, die Auswirkungen steigender Kraftstoffpreise abzufedern.
In der ersten Phase der Auszahlung wurden 2.198 Begünstigte in sieben lokalen Verwaltungseinheiten erreicht. Dazu gehören 731 Personen in Janiuay (Iloilo), 503 in Buenavista (Guimaras), 254 in Iloilo City, 241 in Banga (Aklan), 205 in Dumalag (Capiz), 200 in San Jose de Buenavista (Antique) und 64 in Kalibo (Aklan).
Joselito Estember, Regionaldirektor des DSWD-6, erklärte, dass die Unterstützung einkommensschwache Haushalte dabei unterstützen soll, die aktuelle Energiekrise und den Ölpreisschock zu bewältigen. Die Erhöhung der Treibstoffpreise und anderer Grundnahrungsmittel habe die Kaufkraft der Familien geschwächt. Die Höhe der Zahlung von 2.000 PHP basiert auf Simulationen der Asian Development Bank sowie Studien des Philippine Institute for Development Studies, um den Kaufkraftverlust durch die durch Kraftstoffe getriebene Inflation auszugleichen.
Das UPLIFT-Programm ist eine Reaktion auf die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten ausgelöste Energiekrise, wie Präsident Ferdinand Marcos Jr. angekündigt hat. Nach einer vorangegangenen Phase, in der über 1,1 Millionen Transportarbeiter landesweit 5.000 PHP erhielten, wurde das Programm nun auf bis zu 7,5 Millionen gefährdete Familien ausgeweitet.
Die Empfänger werden in drei Gruppen unterteilt: Gruppe 1 umfasst aktive Teilnehmer des Pantawid Pamilyang Pilipino Programms (4Ps) und des Walang Gutom Programms (WGP), die eine einmalige Zahlung von 2.000 PHP erhalten. Gruppe 2 besteht aus armen oder einkommensnahen Haushalten, die durch das PSA identifiziert wurden; diese erhalten von Juli bis Dezember 2026 monatlich 2.000 PHP. SSS, die ebenfalls monatliche Zahlungen von 2.000 PHP erhalten, welche direkt auf ihre registrierten SSS-Konten überwiesen werden.
Estember betonte, dass die Liste der Berechtigten ausschließlich auf der Datenbank des Community-Based Monitoring System (CBMS) der Statistikbehörde beruht und durch das DSWD verifiziert wurde. Lokale Verwaltungen hatten keinen Einfluss auf die Auswahl. Wer nicht auf der Liste steht, kann nicht nachträglich aufgenommen werden, da die Zuweisung strikt den Anweisungen der Ministeriumsleitung folgt.