Finanzielle Hilfe für Opfer des Taifuns Tino in Cebu City startet
EditDie Stadtverwaltung von Cebu City beginnt am Donnerstag, den 30. Juli 2026, mit der Auszahlung von Finanzhilfen an mehr als 41.000 Haushalte, die vom Taifun Tino betroffen waren. Die Auszahlungen sind bis zum 7. August geplant und richten sich an Begünstigte, deren Häuser durch den Sturm vollständig oder teilweise beschädigt wurden.
Der Taifun Tino, international als Kalmaegi bekannt, suchte die Region am 4. November 2025 heim. Mit Regenmengen von 428 Millimetern innerhalb von nur 24 Stunden löste das Unwetter die schwersten Sturzfluten in der Geschichte der Provinz aus. Die Katastrophe forderte in Cebu 150 Todesopfer und zwang über 100.000 Menschen zur Flucht.
Insgesamt wurden 41.343 Bewohner als Empfänger des Programms des Sozialamtes (Department of Social Welfare Services, DSWS) identifiziert. Die Höhe der Unterstützung hängt vom Ausmaß der Schäden ab: 1.766 Haushalte mit Totalschäden erhalten jeweils 5.000 Pesos, während 39.577 Haushalte mit Teilbeschädigungen oder Überschwemmungen jeweils 2.500 Pesos erhalten. Ob ein Name auf der Liste steht, kann in den jeweiligen Barangay-Verwaltungen (Stadtteilbüros) geprüft werden.
Der Verteilungsprozess ist zweistufig organisiert. Vom 30. Juli bis zum 1. August findet die Auszahlung direkt in den Barangays statt, etwa in Turnhallen oder Gemeindezentren. Wer diesen Termin versäumt, kann die Hilfe vom 3. bis zum 7. August im Büro des städtischen Schatzmeisters (City Treasurer’s Office, CTO) abholen. Die Auszahlungen erfolgen jeweils zwischen 8:00 und 15:00 Uhr, wobei Sonntage ausgenommen sind.
Um die Hilfe zu erhalten, müssen die Begünstigten persönlich erscheinen und einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis sowie zwei Fotokopien davon vorlegen, die jeweils drei Unterschriften enthalten. Sollte die Adresse auf dem Ausweis von der in der Gehaltsliste hinterlegten Adresse abweichen, ist zusätzlich eine Wohnsitzbescheinigung erforderlich. Für bettlägerge Personen wird eine Hausbesuch-Verteilung organisiert; für hospitalisierte oder verstorbene Begünstigte gelten gesonderte Verfahren für die Angehörigen.
Bürgermeister Nestor Archival rief die Betroffenen dazu auf, alle Dokumente vorab bereitzuhalten, um eine geordnete und transparente Verteilung zu gewährleisten. Zudem empfahl das Rathaus, während der Auszahlung Hygienemaßnahmen einzuhalten und einen eigenen Stift zum Unterzeichnen der Dokumente mitzubringen.





