Finanzhilfe für Zuckerrohrbauern nach Schädlingsbefall in Negros Occidental geplant
Das DSWD plant die Auszahlung von Notfallzahlungen in Höhe von bis zu 10.000 Pesos an kleine Zuckerrohrbauern in Negros Occidental. Betroffen sind Landwirte, deren Ernten durch den Befall mit der rotgestreiften Schildlaus (RSSI) schwer geschädigt wurden.
Die Initiative folgt auf die Ausrufung des Katastrophenzustands durch die Provinzregierung aufgrund des massiven Schädlingsbefalls. Arwin Razo, Direktor des DSWD für die Region Negros Island, informierte am Donnerstag, den 23. Juli, den Gouverneur von Negros Occidental, Eugenio Jose Lacson, über die Details des Hilfsprogramms. Die Maßnahmen erfolgen auf Anweisung des DSWD-Sekretärs Rex Gatchalian. Um die Begünstigten der Notfallzahlungen (ECT) zu identifizieren, arbeitet das Ministerium mit lokalen Regierungen, der SRA und dem Landwirtschaftsministerium zusammen.
Parallel zur finanziellen Unterstützung werden Maßnahmen zur Eindämmung der Schädlinge ergriffen. Salvador Escalante Jr., Bürgermeister von Cadiz City und Vertreter der Negros Association of Chief Executives (ACE), betonte, dass die Bekämpfungsstrategien je nach Schwere des Befalls variieren müssen. Bei moderatem Befall sollen biologische Mittel wie Enzyme und nützliche Bakterien eingesetzt werden. Bei schwerem Befall ist der Einsatz systemischer Chemikalien notwendig, bevor nach 14 bis 21 Tagen wieder biologische Behandlungen erfolgen können. In extremen Fällen wird Landwirten geraten, betroffene Felder abzuschneiden, zu verbrennen und neu zu bepflanzen.
Auf lokaler Ebene investiert Cadiz City in manuelle Sprühgeräte, motorisierte Sprühgeräte und Drohnen. Während in der Industrie über großflächiges Sprühen aus der Luft diskutiert wird, hält Escalante dies für kleine Betriebe aufgrund der kleinteiligen Struktur der Felder mit Wohnhäusern dazwischen für unpraktisch. Die Provinzregierung setzt bereits mobile Sprühgeräte ein, um den Pilz Metarhizium zu verteilen, der die Schädlinge bekämpft, ohne das Ökosystem zu schädigen. Die Priorität bei diesen Einsätzen liegt auf Kleinbauern und Begünstigten der Agrarreform, die sich offiziell registriert haben.
Quellen
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