Familie des verstorbenen Basketballers Rene Baterbonia bittet um Privatsphäre
EditSeit dem Tod des Ateneo-Basketballers Rene Baterbonia im Juni sind seine sechs Geschwister, fünf davon Minderjährige, verstärkt in den Fokus von Fans und Content-Erstellern gerückt. Besonders der 14-jährige Rhenz, der dritte der Geschwister, erregte in Mindanao Aufmerksamkeit, da er ähnlich wie sein verstorbener Bruder Basketball spielt.
Das Verhalten von Vloggern und Online-Publikationen bei den Kindern hat Angst und Verzweiflung ausgelöst. Die Familie bittet daher eindringlich darum, die Schulen der Kinder nicht aufzusuchen und keine Fotos oder Videos von ihnen für soziale Medien zu erstellen. Die Familie des Verstorbenen hat die lokale Regierung von Talacogon in Agusan del Sur dazu aufgefordert, die Öffentlichkeit über den Wunsch nach Privatsphäre für seine Geschwister zu informieren.
Die Lokalverwaltung warnt vor der Verbreitung von Inhalten, die den Anschein erwecken könnten, Spendenaufrufe zu sein. Dies geschah, nachdem Berichte auftauchten, dass finanzielle Hilfen für die Familie Baterbonia nicht bei den eigentlichen Empfängern angekommen seien. Auch am Barangay Labnig Memorial Cemetery, wo Baterbonia beigesetzt wurde, wurden die Aktivitäten von Vloggern eingeschränkt. Besuche am Grab sollen ausschließlich dem Gedenken dienen.
Hinsichtlich der rechtlichen Aufarbeitung des Todes von Baterbonia und seinem Teamkollegen Divine Adili, die während einer Teambuilding-Aktivität in Dipaculao, Aurora, verstarben, bittet die Gemeinde, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten. Offizielle Updates werden nur über autorisierte Vertreter der Familie veröffentlicht.
Um Betrug zu verhindern, rief die Mutter des Verstorbenen, Rovelyn Baterbonia, dazu auf, bei Interesse an Produkten der sogenannten „Baterbonia Collections“ direkt die Verwaltung von Talacogon zu kontaktieren. Sie warnte vor Betrügern, die versuchen könnten, sich unter dem Vorwand der Hilfeleistung zu bereichern.




