Gesellschaft

Erweitertes Ernährungsprogramm in Cordillera: Über 60.000 Schüler profitieren von warmen Mahlzeiten

Das Bildungsministerium (Department of Education, DepEd) hat das erweiterte schulbasierte Ernährungsprogramm (School-Based Feeding Program, SBFP) in der Region Cordillera gestartet. Mit dieser Maßnahme sollen insgesamt 60.320 Lernende unterstützt werden, um deren Entwicklung durch eine bessere Ernährung zu fördern.

740989227_1377287727875777_2271407596598636127_n
Bild: PIA - 740989227_1377287727875777_2271407596598636127_n

Für die Umsetzung des Programms wurden 330.646.842 Pesos bereitgestellt. Die Mittel ermöglichen es, die Ernährung über einen Zeitraum von 200 Tagen sicherzustellen. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr dar, in dem der Zyklus lediglich 120 Tage umfasste.

Diane Joaquin, Ernährungsberaterin des DepEd-Cordillera, erklärte, dass das Programm gezielt Kinder im Kindergarten und in der ersten Klasse sowie Schüler der Klassen 2 bis 5 mit schwerem Untergewicht anspricht. Zudem werden schwangere und unterernährte Jugendliche in der Sekundarstufe in die Maßnahmen einbezogen. Das Programm gilt als eine der zentralen staatlichen Interventionen zur Bekämpfung von Mangelernährung bei identifizierten Schülergruppen.

Teenage Students Raising Hands in Classroom with TeacherQueenmoonlite35
Symbolbild: Envato

Joaquin betonte die Bedeutung einer ausreichenden Nährstoffversorgung für den Lernerfolg. Mangelernährung beeinträchtige die kognitive Entwicklung, die schulischen Leistungen und die allgemeinen Fähigkeiten der Kinder negativ. Wenn Kinder hungrig seien, könnten sie Lerninhalte nicht richtig erfassen. Durch die Verpflegung werde sichergestellt, dass es den Kindern an lebensnotwendigen Nährstoffen nicht fehle.

Das Programm wurde in diesem Schuljahr bereits in Gang gesetzt, nachdem Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. am 8. Juli 2026 in Bulacan den landesweiten Auftakt geleitet hatte. Im Zuge der erweiterten Umsetzung wurde die Verpflegungsform auf warme Mahlzeiten umgestellt, wobei die Schulen weiterhin eng mit den Eltern-Lehrer-Verbänden zusammenarbeiten.

Quellen