Politik: Basilan

Erste Parlamentswahlen in Bangsamoro: BFP und UBJP sichern sich Sitze in Basilan

BARMM wurden am Dienstag, den 15. September 2026, die Gewinner der vier Wahlbezirke in der Provinz Basilan offiziell verkündet. Die Wahlkommission (Comelec) bestätigte dabei, dass drei Kandidaten der Bangsamoro Federalist Party (BFP) und ein Vertreter der United Bangsamoro Justice and Peace (UBJP) die Mandate für die Distrikte der Provinz erringen konnten.

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Quelle: PIA

Die Verkündung der Ergebnisse fand am Nachmittag im alten Capitol Complex in Isabela City statt. Der amtierende provinzielle Wahlleiter von Basilan, Miguel Roberto Dela Peña, leitete die Zeremonie, bei der auch Angehörige der Gewinner sowie verschiedene lokale Akteure anwesend waren. Laut den offiziellen Ergebnissen wurden Dr. Rima Hassan (BFP) für den ersten Distrikt, Paisal Sali (UBJP) für den zweiten Distrikt, Abrar Hataman (BFP) für den dritten Distrikt und der Rechtsanwalt Jimael Hataman-Salliman (BFP) für den vierten Distrikt als Sieger festgesetzt.

Die Wahl am Montag, den 14. September 2026, markiert einen entscheidenden Übergang in der Regierungsführung der BARMM. Die Region wechselt damit von einer durch den Präsidenten ernannten Verwaltung zu einer durch die Bewohner gewählten parlamentarischen Regierung. In Basilan lag die Wahlbeteiligung bei 78,32 Prozent der insgesamt 284.244 registrierten Wähler. Fünf internationale Wahlbeobachter überwachten den Prozess in der Provinz, wobei Isabela City als Hauptstadt politisch der Zamboanga-Halbinsel untersteht, während der Rest der Provinz zur BARMM gehört.

Trotz des demokratischen Meilensteins gab es Berichte über Gewalt während des Wahlkampfs und des Wahltages. Das Parlamentsmitglied Mohagher M. Iqbal bestätigte den Tod von drei Freiwilligen der UBJP sowie Verletzungen bei etwa 20 weiteren Personen. Iqbal forderte die nationale Regierung und die Strafverfolgungsbehörden auf, eine gründliche und unparteiische Untersuchung einzuleiten, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Er appellierte zudem an alle gewählten Abgeordneten, politische Differenzen beizulegen, um den Friedensprozess der Region nicht zu gefährden.