Davao-Region: 729 Millionen Pesos für El-Niño-Vorsorge bereitgestellt
EditDie Region Davao leidet bereits seit Januar 2026 unter den Auswirkungen des El-Niño-Phänomens, das zu erheblichen landwirtschaftlichen Verlusten geführt hat. Im April 2026 beliefen sich diese Verluste auf insgesamt 713 Millionen Pesos, wovon allein 646 Millionen Pesos auf Obstschäden entfielen; betroffen waren dabei 2.027 Landwirte auf rund 1.291 Hektar. In einer zweiten Phase mit steigendem El-Niño-Status stiegen die Verluste bei Reis, Mais und anderen Kulturen auf 454 Millionen Pesos an, was 4.447 Landwirte auf einer Fläche von etwa 4.790 Hektar betraf.
Um die landwirtschaftliche Produktion in der Region Davao trotz dieser Auswirkungen zu sichern, DA XI ein Maßnahmenpaket im Wert von insgesamt 729 Millionen Pesos verabschiedet. Das Budget dient der Umsetzung strategischer Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Trockenheit.
Joedel Leliza, DRRM des DA XI, erläuterte am Mittwoch, 16. September, die Aufteilung der Mittel. Ein Großteil des Budgets, nämlich 678 Millionen Pesos, ist für die Maximierung der Produktion in Gebieten vorgesehen, die nicht als besonders gefährdet gelten. Weitere 40 Millionen Pesos fließen in vorbereitende Aktivitäten, während 9,9 Millionen Pesos speziell dazu dienen sollen, die Erträge in besonders vulnerablen Gebieten zu sichern.
Zu den konkreten Strategien gehört unter anderem die verstärkte Verteilung von Setzlingen und Düngemitteln an die Landwirte. Zudem wird empfohlen, auf Nutzpflanzen umzustellen, die eine höhere Toleranz gegenüber Feuchtigkeitsmangel und Dürre aufweisen, um die Einkommen der Bauern zu stabilisieren. Als Vorsichtsmaßnahme hält die Behörde zudem Saatgut für Reis, Mais und Gemüse im Wert von etwa 50 Millionen Pesos als Puffer vor.
Die Wetterbehörde PAGASA prognostiziert für den Monat September unterdurchschnittliche Niederschläge, während für Oktober nahezu normale Bedingungen erwartet werden.





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