Erholung der Zuckerrohrplantagen in Negros Occidental durch biologische Bekämpfung
EditDie Zuckerrohrplantagen in der Provinz Negros Occidental zeigen erste Anzeichen einer Erholung nach einem Befall durch die rotgestreifte Schildlaus (Red-Striped Soft Scale Insect, RSSI). Durch koordinierte Maßnahmen zur biologischen Schädlingsbekämpfung konnte bereits eine Besserung der Lage erzielt werden.
In der Stadt Sagay sind etwa 5.800 Hektar Zuckerrohr von dem Schädling betroffen. Laut Berichten von Alfredo Marañon III., dem Abgeordneten des 2. Distrikts, führten gezielte Interventionen mittels Drohnen, mobilen Einheiten und manuellen Sprühaktionen dazu, dass sich bereits mehr als 1.000 Hektar regenerieren konnten.
Der Gouverneur von Negros Occidental, Eugenio Jose Lacson, gab zudem bekannt, dass die landwirtschaftliche Biosicherheits-Taskforce der Provinz (Provincial Biosecurity Task Force for Agriculture) bereits 694,60 Hektar in acht verschiedenen Kommunen behandelt hat. Dabei wird der Einsatz von entomopathogenen Pilzen an den Feldrändern genutzt, um Schutzbarrieren zu schaffen. Diese sollen verhindern, dass sich die Schädlinge weiter ausbreiten oder aus den behandelten Gebieten entkommen.
Obwohl erste Erfolge bei der Senkung des RSSI-Befalls sichtbar sind, betont Lacson, dass noch viel Arbeit vor den Behörden liegt. Von den insgesamt 5.237,90 Hektar, die weiterhin unter aktiver Beobachtung stehen, weisen 3.318,50 Hektar einen geringen und 1.919,40 Hektar einen moderaten Befallsgrad auf. Besonders betroffen von der Situation sind Kleinbauern und Begünstigte der Agrarreform. Erste Untersuchungen in Binubuhan, Bago City, bestätigten den Erfolg der Maßnahmen durch sichtbares Pilzwachstum und einen gesünderen Zustand der Pflanzen.





