Wetter

Erdrutsch unterbricht wichtige Verbindung zwischen Bukidnon und Davao

Ein neuer Erdrutsch hat am Samstagmorgen die verbliebene Ausweichroute zwischen der Provinz Bukidnon und der Region Davao in Damulog unterbrochen. Nach einer Nacht mit starken Regenfällen entdeckten Einsatzkräfte in Barangay Pocopoco einen etwa 100 Meter langen Riss entlang der Autobahn.

Nachrichtenbild
Bild: PIA

Holy Robos vom Katastrophenschutzamt von Damulog (Municipal Disaster Risk Reduction Management Office) teilte mit, dass Ingenieure des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Autobahnbau (DPWH) der Region 10 die Unfallstelle untersucht hatten. Zunächst wurde eine vollständige Sperrung der Straße empfohlen. Nach Gesprächen mit den Behörden von Damulog wurde jedoch entschieden, die Durchfahrt für alle Fahrzeugtypen unter Auflagen zuzulassen. Aktuell dürfen Fahrzeuge und Lastkraftwagen die unbeschädigten Abschnitte der Autobahn abwechselnd nutzen.

Die betroffene Strecke ist von besonderer Bedeutung, da bereits andere Erdrutsche den Verkehr in der Region massiv beeinträchtigen. So zwang ein Erdrutsch in Barangay Marilog die Bukidnon-Davao-Straße zu einer Teil sperrung, wodurch Lastwagen bereits über Kabacan in Cotabato umgeleitet werden müssen. Zudem war Anfang des Monats die Autobahn von San Fernando nach Talaingod gesperrt, die als wichtiges Tor zur nördlichen Davao-Region gilt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (DEPDEV) warnt vor den wirtschaftlichen Folgen der wiederkehrenden Erdrutsche und der damit verbundenen Straßensperrungen für den Transportsektor auf Mindanao. Ein Autobahnkollaps in Quezon, Bukidnon, verursachte im vergangenen Jahr tägliche wirtschaftliche Verluste in Höhe von 187 Millionen Pesos für den Transport- und Frachtsektor in Nord-Mindanao.

Quellen