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Erdbeben in Sarangani: Überlebende finden in provisorischen Lagern Unterstützung

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am 8. Juni die Provinz Sarangani und hinterließ weitreichende Zerstörungen. Unter den zahlreichen Betroffenen, die ihr Zuhause verloren haben, befindet sich auch Flora Mae Danding Jugarap. Die Mutter von sechs Kindern lebt seit dem Beben in der sogenannten „Tent City“ in Glan, wo hunderte vertriebene Bewohner vorübergehend untergebracht sind.

July20 STORY 1.
Bild: PIA - July20 STORY 1.

Das Haus der Familie Jugarap wurde durch die Erschütterungen so schwer beschädigt, dass eine Rückkehr unmöglich wurde. Unmittelbar nach dem Beben eilte Jugarap nach Hause, um nach ihren Kindern zu sehen, während ihr Ehemann ein Zelt aufbaute. Die Familie musste zunächst in einem kleinen Notzelt unterkommen, bevor sie im Rahmen der fortlaufenden staatlichen Hilfsmaßnahmen in ein größeres, modulares Zelt umgesiedelt wurde. Jugarap beschrieb die Situation als herausfordernd: Die neuen Unterkünfte schützten zwar vor Regen, seien jedoch im Inneren sehr heiß, was sie jedoch aufgrund der Umstände hinnehme.

Ein wesentlicher Bestandteil der Unterstützung ist das Ernährungsprogramm des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (Department of Social Welfare and Development, DSWD). Für Jugarap, deren Kinder für sie oberste Priorität haben, bedeutet die Verpflegung mehr als nur eine Mahlzeit. Die nahrhaften Speisen, wie etwa Eier, die zu den Favoriten ihrer Kinder gehören, bringen den Kindern in der Zeit der Ungewissheit wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch die lokale Regierung leistete persönliche Unterstützung, etwa durch ein Geburtstagsgeschenk für das jüngste Kind von Jugarap, das seinen ersten Geburtstag im Evakuierungszentrum feierte.

Jugarap drückte ihre Wertschätzung für die Mitarbeiter des DSWD aus. Sie erkannte den großen Einsatz der Helfer an, die trotz der erschöpfenden Arbeit versuchen, den vertriebenen Familien bestmöglich zu helfen. Sie bezog sich dabei auch auf die Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., wonach kein Kind inmitten von Katastrophen hungern dürfe. Jugarap begrüßte diese Programme und appellierte an die Regierung, die Unterstützung für bedürftige Kinder und auch für ältere Menschen auch über die aktuelle Notphase hinaus fortzusetzen.

Trotz der Hilfsprogramme bleibt die langfristige Erholung eine große Herausforderung. Die Versorgung mit Lebensmitteln sei nur ein Aspekt; ihr größter Wunsch sei es, wieder ein dauerhaftes Zuhause zu besitzen, um nicht mehr auf Miete angewiesen zu sein und ihr Leben neu aufbauen zu können. Ungeachtet der verlorenen materiellen Besitztümer betonte Jugarap jedoch, dass das Überleben ihrer Familie das wichtigste Geschenk und das Wichtigste von allem sei.

Quellen