Energieversorgung: Philippinen planen Stromverbindung mit Indonesien
Die Philippinen und Indonesien sollen durch ein grenzüberschreitendes Stromnetz verbunden werden, um die nationale Energiesicherheit zu stärken und die Integration in ein regionales Stromnetz zu beschleunigen. Ziel ist es, den steigenden Stromkosten entgegenzuwirken.
Das Projekt ist Teil des Programms „Asean Power Grid“, das von Experten als wichtiger Schritt zur Bewältigung der heimischen Energieprobleme und zur Förderung wirtschaftlicher Interessen zwischen den Nachbarstaaten bewertet wird. Gleichzeitig stellen geografische Hürden und Herausforderungen in den Lieferketten jedoch eine Herausforderung dar.
Für die Umsetzung des Projekts, etwa durch den Bau von Stromleitungen von Indonesien durch den Süden der Philippinen, ist eine enge Koordination erforderlich. Der philippinische Energiestaatssekretär Felix William Fuentebella betont, dass diese Koordination entweder auf bilateraler Ebene mit Indonesien oder über ein multilaterales Forum der ASEAN erfolgen muss. Zudem müssen technische und politische Hindernisse überwunden werden.
Vor dem Hintergrund eines kontinuierlich wachsenden Strombedarfs in der gesamten Region treiben die Philippinen, die in diesem Jahr den Vorsitz der ASEAN innehaben, den Ausbau des regionalen Energieprogramms voran.