Gesellschaft: Palawan

Energiebehörde prüft Stromerzeuger in Palawan wegen wiederholter Ausfälle

In der Provinz Palawan kam es wiederholt zu Stromausfällen. Das DOE und die lokale Energiegenossenschaft Palawan Electric Cooperative (Paleco) werden deshalb gemeinsam die Stromerzeuger überprüfen, um festzustellen, ob diese ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen und die Anweisungen von Paleco zur Stromverteilung korrekt umsetzen.

Sunset cityscape with designed park and ponds at ocean bay aerial. Port town of Manila at summer
Symbolbild: Envato

Paleco wies darauf hin, dass die Unterbrechungen nicht allein der Verantwortung der Genossenschaft zuzuschreiben seien, da auch die Leistung der Erzeuger die Verteilung beeinflusse. Als mögliche Ursachen für die Ausfälle wurden mechanische oder elektrische Defekte in Kraftwerken der Unternehmen Delta P, PPGI, DMCI sowie der National Power Corporation genannt. Zudem könnten Fremdkörper an den Leitungen von Paleco Schutzvorrichtungen wie Sicherungen oder Schalter auslösen.

Energieministerin Sharon Garin erklärte, dass Unternehmen, die die Anforderungen nicht erfüllen oder bei denen es ständig zu Störungen kommt, mit einer Kündigung ihrer Verträge rechnen müssen. Im Gegensatz dazu sollen Anbieter, welche die Leistungsstandards einhalten, ihre Verträge behalten können. Zusätzlich forderte Ministerin Garin den Generalmanager von Paleco, Rez Contrivida, auf, einen Entwicklungsplan für die Verteilung für die Monate September und Oktober 2026 vorzulegen.

Dieser Plan müsse den steigenden Strombedarf und geplante Infrastrukturmaßnahmen berücksichtigen, ohne dass die Investitionen zu massiven Preiserhöhungen für die Verbraucher führen. Die Regulierungsbehörde ERC solle dabei ein Gleichgewicht zwischen dem Netzausbau und den Strompreisen sicherstellen.

Parallel dazu wandte sich Antonio Mariano Almeda, Administrator der National Electrification Administration (NEA), an die Abgeordneten der Provinz. Er sprach sich gegen einen Vorschlag aus, Paleco in drei separate Büros aufzuteilen, und forderte die Gesetzgeber auf, vorerst bei einer einzigen Organisation zu bleiben.