El Niño: Landwirte in Cavite bereiten sich auf extreme Dürre vor
Eine extreme Dürreperiode, verursacht durch das El-Niño-Phänomen, droht die Provinz Cavite zu treffen. Die Region, die normalerweise als Industrieprovinz bekannt ist, leidet unter der extremen Trockenheit, die zu sinkenden Wasserständen für die Bewässerung führt.
Die aktuelle Hitze hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen und beeinträchtigt die Landwirtschaft in der Provinz massiv. Laut Mario Rotairo, leitendem Agrarwissenschaftler beim Office of the Provincial Agriculturist (OPAg), führt die daraus resultierende geringere landwirtschaftliche Produktivität zu sinkenden Ernten und stark unter Druck geratenden Einkommen der Landwirte.
Um die Produktivität trotz der extremen Wetterbedingungen aufrechtzuerhalten, unterstützt das OPAg die Landwirte mit verschiedenen Maßnahmen. Dazu gehören die Verteilung von Saatgut und organischem Dünger sowie die Bereitstellung kostenloser Traktorendienste. Darüber hinaus werden die Landwirte gezielt informiert, damit sie sich auf die klimatischen Herausforderungen vorbereiten können.
Das Office of Civil Defense CALABARZON geht davon aus, dass das El-Niño-Phänomen voraussichtlich bis Anfang 2027 anhalten wird. In der Folge werden trockenere Wetterbedingungen sowie Dürren und Trockenperioden in der Region weiterhin auftreten.