Gesellschaft: Landesweit

EduPhil-Programm: Philippinen wollen internationale Studierende gewinnen

Das Ziel der Initiative ist es, das Land als bevorzugten Standort für internationale Studierende in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Ausbildung zu positionieren. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat mit einer Exekutivverordnung das Programm „Education Philippines“ (EduPhil) ins Leben gerufen.

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Symbolbild: Envato

Die unter der Nummer 124 geführte Verordnung sieht einen ressortübergreifenden Regierungsansatz vor, um den Einreise-, Aufenthalts- und Bildungsprozess für ausländische Studierende auf den Philippinen zu erleichtern. Das Programm soll zudem die philippinische Hochschulbildung auf internationaler Ebene stärken, indem es die akademische Zusammenarbeit, Forschungskooperationen, Innovationspartnerschaften sowie den Wissensaustausch und das globale Engagement fördert.

In der Verordnung wird betont, dass internationale Bildung eine wachsende Bedeutung als Motor für Wirtschaftswachstum, Innovation, kulturelle Diplomatie und die Entwicklung des Humankapitals hat. Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und der regionalen Integration soll ein modernes, koordiniertes und digital gestütztes System geschaffen werden. Dies soll die staatlichen Dienstleistungen optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Philippinen als Ziel für akademischen Austausch steigern.

Für die Umsetzung wurde die EduPhil-Task Force eingerichtet, die als zentrales Koordinierungsgremium zwischen den verschiedenen Behörden fungiert. Die Kommission für Hochschulbildung (Commission on Higher Education, CHED) übernimmt dabei die Federführung bei der Umsetzung sowie die Funktion des Sekretariats für die Task Force. Zusätzlich soll ein spezielles „EduPhil-Portal“ entwickelt werden, um die Bereitstellung staatlicher Dienstleistungen für internationale Studierende zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die anfänglichen Mittel für die Implementierung des Programms werden aus den bereits verfügbaren Haushaltsmitteln der CHED und anderer beteiligter Behörden bereitgestellt. Die Exekutivverordnung wurde am 8. September 2026 im Namen des Präsidenten von Regierungssekretär Ralph Recto unterzeichnet.