Drogenfund in Parañaque: Vier chinesische Staatsangehörige festgenommen
EditIn einer Eigentumswohnung in Parañaque City kam es zu einer Razzia, bei der vier chinesische Staatsangehörige festgenommen wurden. Die Gruppe, bestehend aus einer Frau und drei Männern, soll die Wohnung mutmaßlich genutzt haben, um illegale Drogen über das Internet zu bestellen und vor Ort zu konsumieren.
Die Ermittler des National Bureau of Investigation (NBI) hatten die Verdächtigen bei der Nutzung des Cyberspace zur Bestellung verschiedener Betäubungsmittel beobachtet. Die Cybercrime-Abteilung des NBI leitete daraufhin die Operation ein. Um die Lieferungen zu verschleiern, wurden die Drogen offenbar als gewöhnliche Essensbestellungen oder andere Online-Sendungen getarnt. Bei der Durchsuchung der vier Zimmer der Wohnung fanden die Beamten hochwertiges Marihuana, auch bekannt als Kush, auf einem Beistelltisch sowie den Verdacht auf Shabu auf dem Boden des Badezimmers.
In einem Schrank eines weiteren Raumes entdeckten die Ermittler zudem Drogenutensilien und Rückstände von Betäubungsmitteln. NBI-Direktor Melvin Matibag bestätigte, dass die Überwachung durch die Cybercrime-Abteilung die Grundlage für den Zugriff bildete. Die vier Festgenommenen wurden einem Drogentest unterzogen, wobei zwei Personen ein positives Ergebnis lieferten.
Gegen die zwei positiv getesteten Personen wurde bereits ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Comprehensive Dangerous Drugs Act von 2002 (Republic Act No. 9165) eingeleitet. Allen vier Verdächtigen drohen nun Anklagen aufgrund der mutmaßlichen Verletzung dieses Gesetzes. Matibag unterstrich, dass der Konsum von Cannabis und Methamphetamin auf den Philippinen illegal sei und dass die Behörden nicht zulassen würden, dass das Land von Ausländern für illegale Drogenaktivitäten genutzt wird.





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