Wetter: Cagayan, Northern Samar, Samar

Zwei Tiefdruckgebiete außerhalb der Wetterverantwortungszone beobachtet

Die philippinische Wetterbehörde PAGASA beobachtet derzeit zwei Tiefdruckgebiete (Low Pressure Areas, LPA), die PAR befinden. Während eines der Gebiete bereits Auswirkungen auf das Wetter im Norden des Landes hat, bleibt das zweite weit entfernt und ohne unmittelbare Folgen.

Motorcyclists navigating a flooded city street.Image-Source
Symbolbild: Envato

Das erste Tiefdruckgebiet bildete sich am Donnerstag, den 10. September, über dem Westphilippinischen Meer. Laut Stand vom Freitagnachmittag, 11. September, befand es sich etwa 1.005 Kilometer westlich von Südwest-Luzon. Die PAGASA gibt an, dass eine mittlere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich dieses System innerhalb der nächsten 24 Stunden zu einem tropischen Tiefdruckgebiet entwickelt. Es wird jedoch nicht erwartet, dass das System in die PAR eintritt, da es sich in den kommenden Tagen voraussichtlich von den Philippinen entfernen wird.

Trotz der erwarteten Abkehr vom Land sorgt der Trog bzw. die Ausläufer dieses Tiefdruckgebiets am Freitag für vereinzelte Regenfälle und Gewitter in der Ilocos-Region, der Cordillera-Verwaltungsregion und dem Cagayan-Tal. In diesen Gebieten besteht die Gefahr von Sturzfluten und Erdrutschen. Zudem kommt es aufgrund des Südwestmonsuns (Habagat) zu vereinzelten Niederschlägen in den restlichen Teilen von Luzon, West-Visayas und Nord-Samar. Der Südwestmonsun hat sich jedoch insgesamt abgeschwächt und wird keine nennenswerten Regenfälle mehr auslösen.

Das zweite Tiefdruckgebiet befindet sich am Freitagnachmittag etwa 3.035 Kilometer östlich von Ost-Visayas. Dieses System hat derzeit keinen Einfluss auf das Land und es ist unwahrscheinlich, dass es sich in den nächsten 24 Stunden zu einem tropischen Tiefdruckgebiet entwickelt, auch wenn ein späterer Eintritt in die PAR möglich bleibt. Die Behörde rechnet insgesamt mit zwei bis drei tropischen Wirbelstürmen im September, die sich innerhalb der PAR bilden oder in diese eintreten werden. Die nächsten lokalen Namen für tropische Wirbelstürme sind Queenie, Rosal und Samuel.