Gesundheit

Eastern Samar: Gouverneur fordert bessere Koordination für die Gesundheitsversorgung

Um die medizinische Versorgung in der Provinz Eastern Samar zu verbessern, hat Gouverneur Ralph Vincent Evardone zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Bürgermeistern, Gesundheitsbehörden und anderen Akteuren aufgerufen. Während des Universal Health Care Summit am Freitag, den 24. Juli, betonte der Gouverneur, dass geografische und finanzielle Hürden die Umsetzung des Gesetzes zur universellen Gesundheitsversorgung (Universal Health Care Act) erschweren.

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Symbolbild: Envato

Die Geografie der Provinz stellt eine besondere Herausforderung dar, da viele Gemeinden in abgelegenen Bergregionen oder auf Inseln liegen. Dies erschwert die Bereitstellung medizinischer Dienste erheblich. Zudem verfügen mehrere lokale Verwaltungseinheiten über begrenzte finanzielle Mittel, was es kleineren Gemeinden und Barangays schwierig macht, die gesetzlichen Anforderungen an die Gesundheitsversorgung eigenständig zu erfüllen.

Evardone erklärte, dass ein wesentlicher Bestandteil der universellen Gesundheitsversorgung ein einheitliches System sei. Ziel müsse es sein, die Bemühungen der lokalen Regierungen im Bereich der Präventivmedizin zu stärken, um häufig auftretende Krankheiten frühzeitig zu bekämpfen. Ein koordiniertes System, das die Primärversorgung und das Überweisungswesen von Patienten umfasst, soll sicherstellen, dass die Bewohner unabhängig von ihrem Wohnort rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten.

Zur Stärkung der Infrastruktur führt die Provinzregierung derzeit eine umfassende Sanierung des Eastern Samar Provincial Hospital mit einem Budget von 500 Millionen Pesos durch. Zusätzlich wurden 176 Millionen Pesos für lebensnotwendige medizinische Vorräte sowie Medikamente für die Distriktkrankenhäuser gesichert. Die Provinzverwaltung erhöht zudem die Basisfinanzierung für lokale medizinische Einrichtungen und strebt weitere finanzielle Unterstützung durch das Gesundheitsministerium (Department of Health) an.

Der Gouverneur ermutigte Bürgermeister, Ärzte und andere Beteiligte, bewährte Methoden auszutauschen und die auf dem Gipfel diskutierten Strategien zu übernehmen. Dies soll dazu beitragen, die Primärversorgung zu verbessern und die Überweisungsnetzwerke in der gesamten Provinz zu festigen, insbesondere um die Versorgung isolierter und benachteiligter Gemeinschaften zu gewährleisten.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.