Gesellschaft – Landesweit
DSWD stärkt Katastrophenhilfe durch das Programm „Buong Bansa Handa“
Das DSWD baut seine sozialen Schutzmaßnahmen und die landesweite Logistik für die Katastrophenhilfe im Rahmen des Programms „Buong Bansa Handa“ (BBH) kontinuierlich aus. Ziel ist es, sicherzustellen, dass bei Naturkatastrophen kein philippinischer Staatsbürger zurückgelassen wird.
Die Initiative reagiert auf die Vorgaben von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. aus seiner jüngsten Lagebesprechung vor dem Parlament (State of the Nation Address, SONA). Darin wies er verschiedene Regierungsbehörden an, das Wohlergehen und die Existenzgrundlage der Bevölkerung zu verbessern, wozu auch der Schutz der Bürger während Katastrophen gehört. Laut der stellvertretenden Sekretärin der Katastrophenschutzgruppe (DRMG) des DSWD, Irene Dumlao, treibt Minister Rex Gatchalian das BBH-Programm voran, da in Notfällen jede Stunde entscheidend sei.
Das BBH-Programm setzt auf einen zweigleisigen Lieferketten-Mechanismus, der staatliche Ressourcen mit Kapazitäten des Privatsektors kombiniert. Um die Versorgung zu beschleunigen, hat das DSWD in mechanisierte Umverpackungssysteme in seinen zwei Hauptproduktionszentren investiert: dem Luzon Disaster Resource Center (LDRC) in Pasay City und dem Visayas Disaster Resource Center (VDRC) in Mandaue City, Cebu.
Stand Juni 2026 hat das DSWD ein Netzwerk von insgesamt 1.010 Lagern landesweit aufgebaut. Dieses umfasst 15 zentrale Hubs, 76 regionale Zweigstellen (Spokes) und 919 Einrichtungen für die „letzte Meile“, um Hilfsgüter auch in geografisch isolierten und GIDAs schnell verfügbar zu machen. Bisher wurden bereits mehr als 4,74 Millionen Familien-Lebensmittelpakete (FFPs) produziert und strategisch verteilt.
Dumlao betonte, dass das Ministerium 365 Tage im Jahr Vorräte anlege, um nicht erst nach dem Eintreten einer Katastrophe wie einem Sturm oder Erdbeben reagieren zu müssen. Neben Lebensmittelpaketen bietet das DSWD auch innovative Hilfen an, darunter sofort verzehrbare Fertigmahlzeiten, Schwangerschafts- und Stillmahlzeit-Sets, Hygienekits sowie Notfall-Bargeldtransfers. Zudem werden Zelte, mobile Küchen und Kommandozentralen eingesetzt.
Zur Unterstützung der betroffenen Gemeinschaften setzt das DSWD zudem mobile Kommandozentralen für die Kommunikation, mobile Küchen für warme Mahlzeiten an Binnenvertriebene sowie Wassertanks und Filteranlagen für sauberes Trinkwasser ein. Nach der ersten Nothilfe folgt die Bereitstellung von Notfall-Bargeld (Emergency Cash Transfer, ECT), um die Erholung der betroffenen Familien zu unterstützen.