Drogenfund in Industriemaschinen: Zoll beschlagnahmt Shabu im Wert von 496 Millionen Pesos
EditDie philippinischen Zollbehörden (Bureau of Customs, BOC) haben eine massive Menge an Methamphetamin, lokal als Shabu bekannt, sichergestellt. Die illegalen Drogen im Wert von rund 496,41 Millionen Pesos waren in Industriemaschinen versteckt, die aus Mexiko in das Land verschifft worden waren.
Die Sendung mit einem Gesamtgewicht von 73 Kilogramm war bereits am 26. September auf den Philippinen eingetroffen. Aufgrund des Verdachts auf Schmuggel wurde die Lieferung umgehend unter Beobachtung gestellt. Am 2. Oktober wurde daraufhin eine Inspektion in einem Lagerhaus in Pasay City durchgeführt, nachdem eine entsprechende Warnmeldung der Behörden vorlag.
Die Entdeckung gelang durch eine Kombination aus Röntgenuntersuchungen und dem Einsatz einer K9-Einheit, deren Spürhunde verdächtige Hinweise lieferten. Bei der genaueren Untersuchung der röhrenförmigen Bauteile der Maschinen fanden die Beamten mehrere Pakete mit einer weißen, kristallinen Substanz. Ein vor Ort durchgeführter Test bestätigte, dass es sich bei den insgesamt 73.002 Gramm um Methamphetaminhydrochlorid handelte.
BOC-Kommissar Ariel Nepomuceno warnte in diesem Zusammenhang vor den zunehmend ausgefeilten Methoden, mit denen illegale Drogen in das Land geschmuggelt werden. Er betonte, dass Schmuggler zwar ihre Routen, Methoden und Verstecktechniken anpassen könnten, die Entschlossenheit der Behörde zur Abwehr solcher Lieferungen an den Grenzen jedoch unverändert bleibe. Die Zollbehörde bekräftigte zudem ihr Ziel, eng mit Partnerorganisationen zusammenzuarbeiten, um die Verantwortlichen für diese Taten zur Rechenschaft zu ziehen.






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