Sicherheit: Iloilo

Drogenfund im Wert von über einer Million Pesos bei Razzia in Pototan sichergestellt

Bei einer Anti-Drogen-Operation in Pototan, Iloilo, hat die Polizei am späten Nachmittag des 2. Septembers vier Mitglieder einer Familie festgenommen. Im Zuge des Einsatzes stellten die Beamten Betäubungsmittel im Wert von schätzungsweise 1.033.600 PHP sicher.

closeup security guard man in public area standing secure people or place outdoor.coffeekai
Symbolbild: Envato

Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines verdeckten Kaufs (Buy-Bust-Operation) im Haus eines Verdächtigen, der unter dem Pseudonym „Romy“ bekannt ist. Die Polizei gab an, dass „Boyboy“ (31) und „Romy“ die Hauptziele der Operation waren, während ein weiterer Verdächtiger namens „Abog“ (50) mutmaßlich für die beiden tätig war. Während des Einsatzes wurde ein Beutel mit mutmaßlichem Shabu im Wert von 16.500 PHP an einen verdeckten Beamten übergeben. Zusätzlich beschlagnahmten die Einsatzkräfte fünf weitere Beutel mit Shabu, die ein Gesamtgewicht von etwa 152 Gramm aufwiesen, sowie diverse andere Gegenstände.

Die festgenommenen Personen, „Boyboy“, „Abog“, „Bo“ (59) und „JJ“ (27), sind alle Bewohner des Barangay Rumbang und untereinander verwandt. Laut Polizeimajor Dadje Delima, Leiter der PDEU des Iloilo Police Provincial Office (IPPO), konnte der Verdächtige „Romy“ entkommen, nachdem er durch eine zerstörte Bambuswand im hinteren Teil seines Hauses geflohen war. Die Beamten berichteten zudem, dass „Bo“ und „JJ“ versucht hätten, die Festnahme der anderen Verdächtigen zu verhindern.

An der Operation waren die PDEU des IPPO, die Provinzinformationsabteilung sowie die Polizeistation von Pototan beteiligt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe ihre Drogen von bekannten Personen aus Jaro und anderen Teilen der Provinz Iloilo bezog und die Gebiete Mina, Dingle und Pototan belieferte. Gegen alle fünf Verdächtigen sollen Anklagen wegen Verstößen gegen den Comprehensive Dangerous Drugs Act von 2002 erhoben werden. Gegen „Bo“ und „JJ“ kommen zudem Vorwürfe wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Behinderung der Justiz hinzu. Bisher lagen laut Polizei keine Vorstrafen wegen Drogenvergehen bei den Beschuldigten vor.