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DPWH-Chef ordnet Notmaßnahmen am Talomo-Damm in Davao City an

Schwere Überschwemmungen haben Davao City heimgesucht. Der Talomo-Damm, der die Stadt vor Hochwasser schützen soll, hat sich als unzureichend erwiesen. Einige Abschnitte des Damms liegen etwa zwei Meter niedriger als andere, was die Schutzwirkung erheblich beeinträchtigt.

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Bild: PIA

Der Minister des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Infrastruktur (DPWH), Vince Dizon, hat daher dringende Maßnahmen zur Erhöhung des Damms angeordnet. Die Erhöhung der Gabionen soll kontinuierlich erfolgen, um das Niveau der bereits höheren Abschnitte zu erreichen. Dizon kritisierte, dass trotz massiver Investitionen in Davao City seit den schweren Überschwemmungen im Jahr 2019 keine Verbesserungen an der Höhe des Damms vorgenommen wurden.

Zudem wurde enthüllt, dass am Talomo-Fluss seit über zehn Jahren keine Ausbaggerungen mehr durchgeführt wurden. Dies hat dazu geführt, dass der Wasserspiegel bei Regenfällen in den höher gelegenen Gebieten schnell ansteigt und das Wasser in die tiefer liegenden Gebiete schießt. Um die Arbeiten schnellstmöglich zu beginnen, nutzt das DPWH ein Notbeschaffungsverfahren.

Da das Hochwasser in Barangay Talomo Proper als Naturkatastrophe eingestuft wird, können Mittel aus dem Katastrophenfonds, dem sogenannten QRF, abgerufen werden. Die Reinigungsarbeiten und die Erhöhung des Damms sollten unmittelbar nach der Ankündigung beginnen, um weiteren Unwettern vorzubeugen. Neben der Erhöhung des Damms und Ausbaggerungen prüft das Ministerium langfristige Lösungen wie den Bau von Dämmen oder Rückhaltebecken, um den Wasserfluss aus den Bergen besser zu kontrollieren.

Dizon räumte jedoch ein, dass solche Projekte zeitaufwendig sind und zusätzliche Finanzierungen erfordern. Er kündigte zudem eine Untersuchung an, um zu klären, warum der Damm seit Jahren in diesem ungleichmäßigen Zustand verbleibt. Der Besuch des Ministers am 29. Juli 2026 in der Siedlung Sitio San Juan erfolgte auf Anweisung von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr., um die Schäden nach der Flutkatastrophe vom 24. Juli zu begutachten.

Die Bewohner von Barangay Talomo Proper berichteten von traumatischen Erlebnissen, als das Wasser innerhalb kurzer Zeit auf über zwei Meter anstieg. Betroffene wie der 60-jährige Rolando Derramas und die 30-jährige Ivy Opong schilderten die Zerstörung ihrer Existenzgrundlagen und die psychischen Folgen für ihre Familien.