Gesellschaft

Digitale Bildungsoffensive: PLDT und Smart fördern Bildungschancen auf den Philippinen

Die Initiative „KonektedforLearning“ der Unternehmen PLDT und Smart setzt verstärkt auf technologische Lösungen, um den Bildungszugang auf den Philippinen zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit des Schulsystems gegenüber Krisen zu stärken. Durch die Integration von digitalen Werkzeugen in den Unterricht sollen Lernbarrieren abgebaut und Schüler sowie Lehrkräfte auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet werden.

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Symbolbild: Envato

Ein zentraler Bestandteil dieser Bemühungen ist das Projekt „School-in-a-Bag“ (SIAB). Dabei handelt es sich um tragbare digitale Klassenzimmer, die speziell für abgelegene und unterversorgte Regionen entwickelt wurden. Jedes Paket enthält einen Laptop für die Lehrkraft, zehn Tablets mit DepEd, ein mobiles WLAN-Gerät sowie erweiterbaren Speicherplatz. Bisher wurden landesweit 784 dieser Pakete eingesetzt, wodurch fast 120.000 Schüler erreicht wurden. Allein die Organisation UNICEF hat sich verpflichtet, über 300 Einheiten für Schulen in schwer erreichbaren oder wirtschaftlich benachteiligten Gebieten bereitzustellen.

Um den Unterricht auch bei Naturkatastrophen oder Konflikten aufrechtzuerhalten, unterstützt die Initiative zudem das „Central Visayan Institute Dynamic Learning Program“ (CVIF-DLP). Dieses von den Ramon-Magsaysay-Preisträgern Dr. Christopher Bernido und Dr. Marivic Carpio-Bernido entwickelte Programm setzt auf das Prinzip des „Lernens durch Handeln“. Mithilfe von Lernaktivitätsblättern können Schüler komplexe Themen weitgehend selbstständig erarbeiten. Das System hilft zudem, den Lehrermangel zu mildern, indem eine Lehrkraft gleichzeitig drei Klassen betreuen kann. Durch die Unterstützung von PLDT und Smart konnten bereits rund 33.000 Lehrkräfte in dieser Methode geschult werden.

Neben der Infrastruktur liegt ein Fokus auf der Qualifizierung für die digitale Arbeitswelt. Das seit 2003 bestehende „Smart Wireless Engineering Education Program“ (SWEEP) bereitet Studierende in den Bereichen Ingenieurwesen und Informationstechnologie auf moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung vor. Bisher wurden durch dieses Programm mehr als 53.000 Lehrer und Schüler geschult. Ergänzend dazu vermittelt das „AI-in-a-Box“-Programm des PLDT-Konzerns Lehrkräften den verantwortungsvollen Umgang mit KI, um Unterrichtspläne dynamischer zu gestalten und administrative Aufgaben zu automatisieren. Seit dem Start des Pilotprojekts im vergangenen Jahr wurden bereits über 800 Lehrkräfte hierfür qualifiziert.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.