Philippinische Energiebehörde stoppt geplante Kohleminen-Ausschreibung
EditKurzmeldung
Das philippinische Energieministerium (Department of Energy, DOE) hat die für dieses Jahr geplante Versteigerung von Kohleminen-Lizenzen abgesagt. Davon betroffen ist auch die für Investoren hochinteressante Semirara Island. Die Entscheidung wurde in einer Mitteilung vom 15. September bekannt gegeben.
Die Ausschreibung für das Jahr 2026, die drei festgelegte Gebiete im Rahmen des Philippine Conventional Energy Contracting Program umfassen sollte, wurde gestrichen. Ziel des DOE ist es, die Regeln für die Vergabe der Lizenzen grundlegend zu überarbeiten. Damit möchte die Behörde sicherstellen, dass der Staat künftig höhere wirtschaftliche Erträge aus den Ressourcen zieht.
Hintergrund für den Abbruch sind Bedenken verschiedener Interessengruppen, die im Rahmen von Vorbesprechungen geäußert wurden. Insbesondere die Entwicklungen auf Semirara Island, darunter rechtliche Hürden sowie Probleme mit eindringendem Wasser (Water Seepage), spielten eine Rolle. Laut dem Ministerium rechtfertigen diese Umstände eine Neubewertung der bisherigen Evaluationsverfahren.





Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!