Gesellschaft: Davao de Oro

Davao-Bildungsbehörde setzt auf private Partnerschaften gegen Klassenzimmer-Mangel

Um den landesweiten Mangel an Klassenzimmern auf den Philippinen zu bekämpfen, setzt die Bildungsbehörde DepEd in der Region Davao verstärkt auf öffentlich-private Partnerschaften. Im Rahmen einer Konsultationsveranstaltung, der sogenannten Market Sounding Activity für das Public-Private Partnership for School Infrastructure Project (PPPSIP), kamen Regierungsvertreter, Entwicklungspartner und Akteure aus der Privatwirtschaft zusammen.

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Symbolbild: Envato

Das Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit zu stärken, um nicht nur mehr Raum zu schaffen, sondern auch sicherere und widerstandsfähigere Lernumgebungen zu bauen. Maria Ines C. Asuncion, Regionaldirektorin von DepEd Davao, betonte die Dringlichkeit dieser Investitionen. Da die Region Davao besonders anfällig für Naturkatastrophen sei, gehe es bei der Infrastruktur nicht nur um den Bau von Gebäuden, sondern um den Schutz der Zukunft der Lernenden.

Der nationale Klassenzimmer-Defizit beläuft sich laut Angaben von Ronald U. Mendoza, dem Unterstaatssekretär für strategisches Management im Bildungsministerium, auf insgesamt 165.443 Räume. Um dieses Defizit zu beheben, verfolgt das Ministerium eine langfristige Strategie: Zwischen 2026 und 2031 sollen im Rahmen des PPPSIP-Programms etwa 106.000 neue Klassenzimmer errichtet werden.

Die aktuelle Situation vor Ort verdeutlicht die Notwendigkeit der Maßnahmen. Jhong Ceniza, Abgeordneter des zweiten Distrikts von Davao de Oro, berichtete von einer massiven Überfüllung in vielen öffentlichen Schulen. Er gab an, persönlich beobachtet zu haben, wie bis zu 65 Schüler in einem einzigen Klassenzimmer untergebracht werden mussten.