Wirtschaft

COREnergy beliefert 36 McDonald’s-Filialen in Visayas mit Strom

Die Fast-Food-Kette McDonald’s Philippines geht in der Region Visayas neue Wege bei der Energiebeschaffung. Der Stromlieferant COREnergy, ein Einzelhandelsstromanbieter (Retail Electricity Supplier, RES) von Vivant Energy, wird ab sofort 36 Restaurants der Kette in den Provinzen Cebu und Negros Island mit Strom versorgen.

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Symbolbild: Envato

Die Umsetzung erfolgt über zwei verschiedene Programme: Das Retail Aggregation Program (RAP) und den Retail Competition and Open Access (RCOA). Im Rahmen des RAP-Programms, das es Gruppen von Verbrauchern ermöglicht, ihre Nachfrage zu bündeln, werden insgesamt 32 Filialen beliefert, jeweils 16 Standorte in Cebu und in Negros Occidental. Die verbleibenden vier Restaurants werden einzeln über das RCOA-Verfahren an den Markt angebunden.

Durch diese Partnerschaft strebt McDonald’s eine Senkung der Stromkosten um durchschnittlich etwa 10 Prozent an. Zudem sichert die Vereinbarung feste Stromtarife für einen Zeitraum von zwei Jahren, was die Kostenplanung für das Unternehmen verbessert. Ein Teil der Energieversorgung wird zudem nachhaltiger gestaltet: Etwa 10 bis 15 Prozent des Stroms für die teilnehmenden Restaurants sollen aus Solarenergie stammen.

Margot Torres, Geschäftsführerin von McDonald’s Philippines, erklärte, dass Strom zu den größten Betriebskosten des Unternehmens gehört. Durch die Zusammenarbeit mit COREnergy wolle man diese Ausgaben besser kontrollieren und gleichzeitig energieeffizientere Restaurants aufbauen. Dies diene dazu, die Erschwinglichkeit für die Kunden zu sichern und die langfristige Nachhaltigkeit sowohl der eigenen Filialen als auch der Franchise-Betriebe zu unterstützen.

Francis del Val, Präsident von COREnergy, betonte, dass Unternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld zunehmend nach Wahlmöglichkeiten und kalkulierbaren Kosten suchen. Die angebotenen Lösungen sollen den Anforderungen des wachsenden Restaurant-Netzwerks gerecht werden. McDonald’s setzt in der Region Visayas auf Expansion, wobei allein in Cebu in diesem Jahr bereits sieben neue Standorte eröffnet wurden. Das Unternehmen plant, bis Ende 2026 etwa 64 Prozent seines landesweiten Restaurant-Portfolios über das RAP-Modell zu beziehen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.