Gesellschaft: Cebu

Cebu City: Komitee empfiehlt Fortsetzung der Bauarbeiten bei Monterrazas de Cebu

Das technische Infrastrukturkomitee (TIC) der Stadtverwaltung von Cebu City hat empfohlen, die laufenden und bestehenden Bauprojekte in der Hangsiedlung Monterrazas de Cebu fortzuführen. Diese Empfehlung folgt auf eine umfassende Überprüfung der Entwässerungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen der Anlage.

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Quelle: PIA

In der Resolution 2026-008 erklärte das TIC, dass die Mont Property Group Inc. angemessene technische und betriebliche Maßnahmen implementiert habe, um das Risiko von Überschwemmungen in den tiefer gelegenen Gemeinden zu minimieren. Die Entscheidung basiert auf einer Ortsbesichtigung sowie technischen Beratungen, die auf Grundlage eines Ratsbeschlusses vom 16. Juni durchgeführt wurden.

Das Komitee betonte jedoch ausdrücklich, dass die vorliegenden Ergebnisse keine endgültige Feststellung darüber darstellen, dass Monterrazas nicht zu Überschwemmungen beiträgt. Die Untersuchung diente primär dazu, den Ist-Zustand, die Entwässerungswege, die Einzugsgebiete und die Strukturen zur Hochwasserprävention zu dokumentieren. Eine abschließende Klärung der Flutursachen, des genauen Einflusses auf das Entwässerungssystem oder der Haftungsfrage des Bauträgers wurde durch das TIC nicht vorgenommen.

Das rund 118 Hektar große Gelände umfasst laut dem Bericht 14 identifizierte Einzugsgebiete. Das Abflusswasser aus mehreren erschlossenen Bereichen wird über Rückhaltebecken in Richtung des Linao Creek geleitet. Das Einzugsgebiet 01 entwässert in Richtung Guadalajara und mündet schließlich in den Kinalumsan Creek im Barangay Guadalupe. Das Komitee wies darauf hin, dass Überschwemmungen in Guadalajara nicht allein durch die Untersuchung von Monterrazas bewertet werden können, da auch die Entwässerung umliegender Projekte sowie unterschiedliche Dimensionen der dortigen Durchlässe Faktoren sind, die einer weiteren Untersuchung bedürfen.

Die technische Prüfung wurde durch eine politische Kontroverse angestoßen. Im Juni hatte Vizebürgermeister Tomas Osmeña den Bürgermeister Nestor Archival dazu aufgefordert, einen Baustopp für die Entwicklungen bei Monterrazas zu verhängen, bis sämtliche Hochwasser- und Rückhaltesysteme vollständig fertiggestellt und in Betrieb sind. Das Projekt stand bereits seit den schweren Überschwemmungen infolge des Taifuns Tino im November 2025 unter verstärkter Beobachtung. Das Environmental Management Bureau 7 (EMB 7) hatte damals einen Betriebsstopp angeordnet, nachdem Verstöße gegen die Umweltauflagen sowie beschädigte oder verschlammte Rückhaltebecken festgestellt worden waren. Diese Anordnung wurde im April 2026 nach Durchführung von Ausbesserungsarbeiten und der Zahlung von Bußgeldern wieder aufgehoben.

Die Mont Property Group berichtete im Anschluss, dass 24 Rückhaltebecken mit einer Gesamtkapazität von 62.710,5 Kubikmetern betriebsbereit seien. Damit liege die Kapazität bei mehr als dem Doppelten der ursprünglich im Entwurf geforderten 26.701 Kubikmeter. Das TIC stellte abschließend klar, dass seine Resolution keine offizielle Genehmigung, Freigabe oder Zertifizierung der Entwicklung darstellt. Weitere hydrologische Bewertungen, die Validierung der Entwässerungswege sowie Prüfungen durch andere zuständige Behörden könnten weiterhin erforderlich sein. Der Bericht wird nach der Unterzeichnung dem Stadtrat vorgelegt, während die Stadtverwaltung ihre allgemeine Überprüfung von Hangbebauungen und deren Regenwassermanagement fortsetzt.