Cebu aktiviert Schnellzugänge in Krankenhäusern gegen Dengue-Fälle
EditIn der Provinz Cebu haben die staatlichen und Distriktkrankenhäuser spezielle Schnellzugänge für Dengue-Verdachtsfälle eingerichtet, um die Untersuchung, Testung und Behandlung von Patienten zu beschleunigen, nachdem Gesundheitsbehörden eine Häufung von Krankheitsfällen während der Regenzeit beobachtet haben.
Die Schnellzugänge, die bereits existieren, werden bei steigenden Fallzahlen aktiviert, um zusätzliche personelle Ressourcen und eine schnellere Laborverarbeitung zu gewährleisten. Laut Dr. Elisse Nicole Catalan, Beraterin für öffentliche Gesundheit, haben alle 16 von der Provinzverwaltung Cebu betriebenen Krankenhäuser diese speziellen Wege seit Anfang Juli etabliert.
Die Patienten in diesen Bereichen werden von geschultem Personal betreut, das ihren Zustand engmaschig überwacht. Zudem erhalten Betroffene und ihre Angehörigen durch die Schnellzugänge gezielte Informationen und Anleitungen zum weiteren Behandlungsverlauf.
Die Leiterin des Gesundheitsamtes der Provinz Cebu (CPHO), Dr. Sheila Faciol, betont, dass die CPHO eng mit den lokalen Regierungen und den RHUs zusammenarbeitet, um betroffene Gebiete zu identifizieren, die zusätzliche Unterstützung benötigen.
Statistiken des Gesundheitsamtes zeigen, dass in der Provinz Cebu von Januar bis Juli dieses Jahres 1.371 Dengue-Fälle registriert wurden, was ein Rückgang gegenüber den 3.562 Fällen im gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet. Dennoch gab es in der Provinz bisher zehn Todesfälle im Zusammenhang mit Dengue, was einen Anstieg gegenüber den neun Todesfällen des Vorjahres bedeutet.
Zur Prävention führen die ländlichen Gesundheitsstationen entomologische Untersuchungen durch, bei denen Larven in stehendem Wasser gesammelt und mikroskopisch untersucht werden, um das Vorhandensein der Aedes-aegypti-Mücke festzustellen. In Gebieten wie Compostela und Barili wurden bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen, einschließlich Reinigungsaktionen und Vernebelungen.
Das Gesundheitsamt betonte zudem, dass trotz Überschwemmungen in einigen Teilen Cebus bisher kein Anstieg der Leptospirose-Fälle verzeichnet wurde; zwischen Januar und der ersten Juliwoche gab es 43 Fälle und sechs Todesfälle dieser Krankheit.









