CashKO schützt über 6 Millionen Filipinos durch maßgeschneiderte Mikroversicherungen
EditÜber 6,1 Millionen unterversorgte Filipinos in 81 Provinzen haben durch ein erschwingliches Mikroversicherungsnetzwerk Schutz erhalten. Ziel dieser Initiative ist es, die finanzielle Widerstandsfähigkeit an der Basis zu stärken und die bestehende Schutzlücke im Gesundheitswesen des Landes zu schließen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Versicherungsprodukten, die für einkommensschwache Familien oft unerschwinglich sind, konzentrieren sich die maßgeschneiderten Tarife auf die Deckung medizinischer Verbindlichkeiten und Bestattungskosten. Dies soll verhindern, dass Haushalte durch schwere Krankheiten oder den Tod eines Familienmitglieds in die Armut abrutschen. Laut aktuellen Daten identifizieren etwa 67 % der erwachsenen Filipinos die Aufrechterhaltung der Gesundheit als ihre dringlichste persönliche Sorge, während die allgemeine Versicherungsdurchdringung im Land bei lediglich 2 % liegt.
Das Unternehmen CashKO, eine Tochtergesellschaft des philippinischen InsurTech-Unternehmens RuralNet, bietet diese maßgeschneiderten Mikroversicherungen an. Um die Pläne an die Lebensrealität der Menschen anzupassen, arbeitet CashKO eng mit lokalen Institutionen wie Genossenschaften, Mikrofinanzgebern und ländlichen Banken zusammen. Durch den Einsatz von Technologie und die gemeinsame Entwicklung von Plänen mit lokalen Partnern sollen die Versicherungslösungen auf die spezifischen Einkommensmuster und Risiken der jeweiligen Gemeinschaften abgestimmt werden. Justin Arcenas, Gründer und CEO von RuralNet Inc., erklärte, dass Finanzschutz keine Luxusware, sondern eine Notwendigkeit sein sollte.
Ein praktisches Beispiel für die Wirkung des Programms ist der Fall der Markthändlerin Lolita Lugasan. Nachdem ihr Ehemann verstorben war und die Ersparnisse bereits durch medizinische Behandlungen aufgezehrt worden waren, erhielt sie die Versicherungsleistung innerhalb weniger Tage. Dies ermöglichte es ihr, die dringenden Kosten zu decken und gleichzeitig die Hälfte der Summe als Betriebskapital in ihr kleines Unternehmen zu reinvestieren, um ihre Existenzgrundlage zu sichern.


