Camiguin stärkt regionale Zusammenarbeit bei Innovationswoche für Wissenschaft und Technik
Die Provinz Camiguin hat durch die Ausrichtung der Regional Science, Technology, and Innovation Week (RSTW) 2026 die regionale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Innovation gestärkt. Die dreitägige Veranstaltung brachte Vertreter aus Regierung, Wissenschaft, Industrie und lokalen Gemeinschaften zusammen, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten.
Im Fokus der RSTW standen Themen wie Ernährungssicherheit, nachhaltige Energie, Katastrophenvorsorge, Umweltschutz und Wirtschaftswachstum in Nord-Mindanao. Unter dem Motto „Wissenschaft, Technologie und digitale Innovation: Antrieb für Ernährungssicherheit, nachhaltige Energie und nationale Resilienz“ diente das Treffen als Plattform für Forschungsergebnisse und neue Technologien. Die Veranstaltung wurde vom Regionalbüro 10 des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (DOST-10) in Zusammenarbeit mit der Provinzregierung organisiert.
DOST-Sekretär Renato Solidum Jr. betonte, dass Wissenschaft ihren größten Wert entfaltet, wenn sie das Leben der Menschen verbessert, Gemeinschaften schützt und neue Möglichkeiten schafft. Technologie müsse stets dem Menschen dienen und dazu beitragen, die drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Der Gouverneur von Camiguin, Xavier Jesus Romualdo, erklärte, die Ausrichtung der regionalen Versammlung spiegele das Engagement der Provinz für Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung wider.
Auch der Abgeordnete Jurdin Jesus Romualdo begrüßte die Delegierten aus Nord-Mindanao und hob die Bedeutung von Innovationen hervor, die die öffentliche Dienstleistung verbessern und den Gemeinschaften zugutekommen. Mark Lemuel Garcia, Regionaldirektor des DOST-10, beschrieb die RSTW als eine Veranstaltung, die sich auf die Entwicklung von Menschen und Gemeinschaften konzentriert. Das diesjährige Konzept „Innovation for Sustainable and Livable Archipelago“ (ISLA) unterstreiche die Wichtigkeit, Innovationen direkt in die Gemeinden zu bringen, um dort eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war eine Ausstellung mit 39 Ausstellern aus Regierungsbehörden, Bildungseinrichtungen, Forschungsorganisationen und dem Privatsektor. Diese präsentierten Innovationen in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit, Katastrophenschutz, Umweltschutz und Unternehmensentwicklung. Zudem wurden mehrere wichtige Projekte ins Leben gerufen: Der „Camiguin Innovation Hub“ des provinziellen Wissenschafts- und Technologiebüros wurde gestartet, um Forscher, Innovatoren, lokale Behörden sowie kleine und mittlere Unternehmen mit technologiebasierten Möglichkeiten zu vernetzen.
Gleichzeitig wurde der erste Spatenstich für eine Kläranlage vollzogen, die das Abwassermanagement und den Umweltschutz in der Provinz verbessern soll. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die „Smart Mobile Kitchen“ in Mambajao eingeführt. Dabei handelt es sich um ein tragbares System zum Erwärmen von Speisen, das im Notfall schnell in Evakuierungszentren und isolierten Gemeinden eingesetzt werden kann, um eine ununterbrochene Verpflegung der betroffenen Familien sicherzustellen.
Zudem wurde eine Gedenktafel für den Ausbruch des Mt. Hibok-Hibok enthüllt, um die historische Bedeutung des Vulkans und die daraus resultierende Stärkung der Katastrophenvorsorge zu würdigen. Ein Fachforum zum Thema Katastrophenrisikomanagement bot Experten zudem Einblicke in digitale Anwendungen zur Stärkung der Krisenvorsorge und Klimaresilienz für lokale Regierungen.
Quellen
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