Gesellschaft

Cagayan Valley verstärkt Zusammenarbeit im Pag-abot-Programm für Straßenkinder und Obdachlose

Das regionale zwischenbehördliche Komitee (RIAC) für das Pag-abot-Programm in Cagayan Valley hat beschlossen, die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden zu intensivieren. Mit einem umfassenden Aktionsplan für den Rest des Jahres 2026 sollen die Hilfsmaßnahmen für Kinder, Einzelpersonen und Familien, die auf der Straße leben oder arbeiten, ausgeweitet werden.

Gov’t agencies intensify inter-agency efforts to strengthen Pag-abot Program implementation
Bild: PIA - Gov’t agencies intensify inter-agency efforts to strengthen Pag-abot Program implementation

Das Pag-abot-Programm ist eine Initiative der gesamten Regierung, die sowohl sofortige Hilfe als auch langfristige Unterstützung für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen bietet. Damit setzt das Programm die Richtlinie von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. um, soziale Schutzprogramme zu stärken. Ziel ist es, durch koordinierte staatliche Maßnahmen sicherzustellen, dass kein philippinischer Staatsbürger zurückgelassen wird, indem den Betroffenen rechtzeitige Hilfe, Rehabilitation und Chancen auf ein besseres Leben ermöglicht werden.

Daniela M. Radam, Sozialarbeiterin der Stufe III und Ansprechpartnerin für das Pag-abot-Programm, erklärte, dass eine der Prioritäten die Verbesserung der behördenübergreifenden Koordination sei. Dies solle durch regelmäßige Kommunikation, einen zeitnahen Informationsaustausch und eine engere Zusammenarbeit der RIAC-Mitglieder erreicht werden. Zudem wurde vereinbart, die Dienstleistungen besser zu integrieren, indem die Partnerbehörden ihre Maßnahmen am Pag-abot-Programm an ihren jeweiligen Zuständigkeiten ausrichten und sich ergänzende Dienste anbieten, um den vielfältigen Bedürfnissen der Empfänger gerecht zu werden.

Um mehr bedürftige Menschen und Familien zu erreichen, wird das Komitee weiterhin monatliche Hilfsaktionen in ausgewiesenen Brennpunkten durchführen. Diese Einsätze umfassen die Erfassung von Klienten, Bewertungen, Fallmanagement sowie Überweisungen an die zuständigen Regierungsstellen und Dienstleister. So soll sichergestellt werden, dass die Begünstigten sowohl sofortige Hilfe als auch dauerhafte Unterstützung bei der Genesung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft erhalten.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Ein konkreter Schritt im Rahmen des Umsetzungsplans ist die Auszahlung von finanzieller Unterstützung an 26 identifizierte Empfänger im August 2026. Dies geschieht in Abstimmung mit den lokalen Regierungen und Partnerbehörden. Die Vorbereitungen umfassen die Vervollständigung der Dokumente, die Bearbeitung der Gehaltslisten, die Benachrichtigung der Betroffenen sowie die Auszahlung der Gelder und die anschließende Berichterstattung.

Radam fügte hinzu, dass das Pag-abot-Programm eine der Flaggschiff-Initiativen des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (DSWD) ist. Um die Fortschritte zu prüfen, ist für Dezember 2026 eine weitere Sitzung des regionalen Komitees geplant. Dabei sollen die Erfolge des Programms bewertet, Herausforderungen bei der Umsetzung besprochen und Strategien zur Verbesserung der Dienstleistungen entwickelt werden.

Auch die Philippine Information Agency (PIA) unterstützt die Initiative. Angely L. Mercado, Regionaldirektorin der PIA, bekräftigte während der virtuellen Sitzung das Engagement ihrer Behörde, die öffentliche Information und das Bewusstsein für die staatlichen Hilfsmaßnahmen zu stärken. Die PIA Region 2 werde weiterhin dabei helfen, die Öffentlichkeit über die angebotenen Dienste zu informieren und die Bemühungen der Regierung zur Unterstützung von Menschen in Straßensituationen bekannt zu machen.

Quellen