Gesellschaft

Café-Besitzerin reagiert auf Vorwürfe homophober Äußerungen in Manila

Die Inhaberin der Café-Kette Brew & Co, Mika Leetong, hat auf Vorwürfe eines Kunden reagiert, der in einer Filiale in España, Manila, von homophoben Äußerungen des Personals sowie mangelhaftem Service berichtet hatte. Der Vorfall wurde durch einen Beitrag auf der Plattform TikTok bekannt gemacht.

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Symbolbild: Envato

Ein Kunde gab an, dass die Baristas in dem Lokal sehr lautstark kommunizierten, was auch andere Gäste, darunter Studenten, störte. Zudem behauptete der Nutzer, die Angestellten hätten homophobe Bemerkungen über die sexuelle Orientierung gemacht, während er mit seinem Partner im Café saß. Er beschrieb die Erfahrung als beleidigend und entwürdigend. Zusätzlich kritisierte der Gast die schlechte Internetverbindung, da das angebotene WLAN kaum funktionierte und kein Mobilfunkempfang im Gebäude vorhanden war.

Mika Leetong erklärte am Dienstag, den 21. Juli, dass sie als Inhaberin die volle Verantwortung für den Vorfall übernehme. Sie habe den Kunden bereits persönlich kontaktiert und sich bei ihm entschuldigt. Gegen das betreffende Personal wurden arbeitsrechtliche Maßnahmen eingeleitet, darunter die Aushändigung einer offiziellen Aufforderung zur Stellungnahme (Notice To Explain) sowie eine mündliche Verwarnung und ein Memorandum.

Um künftige Vorfälle zu verhindern, wird das Café am 23. Juli nur einen halben Tag geöffnet. In dieser Zeit soll das Team an einem Seminar zur Sensibilisierung für Geschlechterfragen und zum Thema SOGIE teilnehmen. Leetong betonte, dass eine Entschuldigung allein nicht ausreiche und man aktiv an Lösungen arbeite, um die Unternehmenskultur zu verbessern.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.