Gesellschaft

Bildungsminister Angara unterstützt strengere Regeln für gewalttätige Online-Spiele

Bildungsminister Sonny Angara hat sich am Montag für eine Regulierung oder im Notfall für ein Verbot gewalttätiger Online-Spiele ausgesprochen. Dies sei Teil der Bemühungen der Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr., die Sicherheit an Schulen zu erhöhen und Lernende vor schädlichen digitalen Inhalten zu schützen.

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Bild: PIA - safe school summit1

Im Rahmen des National Safe Schools Summit und einer Sicherheitsübung an der Manila Science High School erklärte Angara, dass Entscheidungen über mögliche Verbote bestimmter Spiele auf Expertenempfehlungen basieren müssten. Er verwies dabei auf die Aussagen von Präsident Marcos Jr., wonach im Bedarfsfall Verbote ausgesprochen werden sollten. Entscheidend sei es, auf die Erfahrung und das Wissen von Experten zu hören.

Als konkretes Beispiel für Inhalte, die einer genaueren staatlichen Prüfung bedürfen, nannte der Minister das Online-Spiel GoreBox. Angara kritisierte, dass das Spiel aufgrund seiner extremen Gewalt, bei der es unter anderem um die Organisation von Gangs und das Zufügen von Schaden geht, entweder verboten oder streng reguliert werden müsse.

Das DepEd beobachte eine zunehmende Zahl gewalttätiger Vorfälle unter Schülern. Experten bringen einige dieser Fälle mit schädlichen Inhalten aus sozialen Medien und anderen negativen Einflüssen in Verbindung. Zudem warnte Angara davor, dass Extremisten Online-Plattformen zur Rekrutierung nutzen. Er betonte die Notwendigkeit, Kinder vor solchen Inhalten zu schützen und gleichzeitig ein unterstützendes familiäres Umfeld zu fördern.

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Symbolbild: Envato

Hinsichtlich Vorschlägen, das Mindestalter für die strafrechtliche Verantwortlichkeit zu senken, erklärte Angara, dass dies eine Entscheidung des Kongresses sei. Die Priorität des DepEd liege darauf, Sicherheitsprotokolle zu verbessern und die Sicherheit der Lernenden zu gewährleisten. Das Ministerium verstärkt bereits Maßnahmen wie Taschenkontrollen, den Einsatz von Metalldetektoren und Übungen zur Reaktion auf Bedrohungen, räumte jedoch ein, dass es Tätern teilweise gelingt, bestehende Protokolle zu umgehen.

Zusätzlich zur physischen Sicherheit baut das DepEd die Beratungs- und Kinderschutzdienste aus. In Schulen ohne lizenzierte Beratungslehrer werden Beratungsstellen aktiviert und Lehrer geschult, um psychologische Unterstützung zu leisten. Dieser Fokus auf die Sicherheit folgt unter anderem auf einen Schießvorfall an der San Jose National High School in Tacloban City, der die Notwendigkeit für mehr Fachpersonal verdeutlichte.

Unterstaatssekretär Malcolm Garma vom DepEd betonte, dass jede öffentliche Schule mindestens einen Beratungslehrer haben sollte, während größere Schulen je nach Schülerzahl drei bis fünf Fachkräfte benötigen. Das Ministerium arbeitet zudem daran, das Image der Beratungsstellen zu verbessern, damit Schüler diese als sichere Orte für Unterstützung und nicht als Orte der Bestrafung wahrnehmen.

Quellen