Baguio City Jail nutzt virales Missverständnis zur Vermarktung von Handwerksprodukten
EditEine Anfrage über Messenger nach verfügbaren Unterkünften in der Stadt Baguio löste eine humorvolle Interaktion in den sozialen Medien aus. Die Anfrage war an das Frauengefängnis in Baguio City (Baguio City Jail Female Dormitory) gerichtet, das daraufhin mit dem Hinweis reagierte, es handle sich um eine Frauenhaftanstalt.
Der Austausch wurde vom Bureau of Jail Management and Penology (BJMP) auf Facebook geteilt und verzeichnete eine große Resonanz: über 70.000 lachende Reaktionen, mehr als 6.300 Teilungen und 960 Kommentare. In dem Post wies das BJMP darauf hin, dass Gefängnisanlagen keine Hotels seien, betonte aber gleichzeitig ihr Mandat, die Einrichtungen sicher, geschützt und hygienisch zu halten, um eine menschenwürdige Versorgung der inhaftierten Personen (Persons Deprived of Liberty, PDL) zu gewährleisten.
Die Aufmerksamkeit, die durch das Missverständnis entstand, nutzte die Facebook-Seite des Frauengefängnisses, um Existenzsicherungsprodukte der Inhaftierten zu bewerben. Zu den angebotenen Waren gehören unter anderem Körbe (Bayong), Perlenarbeiten, Backwaren nach Bestellung sowie Erdnussbutter.
Die Einrichtung rief die Öffentlichkeit dazu auf, die Arbeit der Frauen zu unterstützen. Durch den Kauf dieser Produkte können die Inhaftierten eine Möglichkeit zur Existenzsicherung erhalten und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.




