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Bacolod fordert dauerhaft offene Schleusentore zur Hochwasserprävention

Am Nachmittag des 28. Juli kam es in Teilen des Stadtzentrums von Bacolod zu Überschwemmungen, bei denen das Wasser bis auf Bordsteinhöhe anstieg. Grund hierfür war, dass das Schleusentor des Umleitungskanals nur teilweise geöffnet war, wodurch der Abfluss des Regenwassers aus dem Mambuloc-Bach sowie der umliegenden Entwässerungssysteme behindert wurde.

CoverPhoto_DSWD brings livelihood disaster aid to remote Guimaras island villages
Bild: PIA - CoverPhoto_DSWD brings livelihood disaster aid to remote Guimaras island villages

Laut Loben Ceballos, Leiter des städtischen Ingenieurbüros, war dies der Hintergrund für die Forderung der Stadtverwaltung, die Schleusentore des Umleitungskanals dauerhaft offen zu halten. Da das nationale Bauamt DPWH (Department of Public Works and Highways) Region 6 das Projekt des Umleitungskanals noch nicht offiziell an die Stadt übergeben hat, besitzt die lokale Verwaltung derzeit keinen autorisierten Zugang zur gesicherten Anlage.

Dies verhindert, dass die Tore bei starkem Regen manuell angepasst werden können. Ceballos empfahl daher, die Tore stets offen zu halten, es sei denn, es wird eine Sturmflut vorhergesagt. Zudem regte er eine Neugestaltung des Auslassbereichs an, da die aktuelle Struktur von 1,3 mal 1,5 Metern einen vollständigen Wasserabfluss verhindere.

Bürgermeister Greg Gasataya erklärte, dass die Stadtverwaltung ein offizielles Treffen mit dem DPWH anstreben wird. In dieser Konferenz sollen Vereinbarungen über Betriebsprotokolle getroffen und die Verantwortlichkeiten für die Hochwasserinfrastruktur im Aufschüttungsgebiet geklärt werden.