27,75 Millionen Pesos für Existenzsicherungsprojekt gegen Hunger in Ost-Visayas
EditIn der Region Ost-Visayas wird ein neues Projekt zur Existenzsicherung gestartet, um den Hunger in der Bevölkerung zu bekämpfen. Das Department of Social Welfare and Development (DSWD) SLP Zero Hunger Project“ mit einem Budget von 27,75 Millionen Pesos aus. Im laufenden Kalenderjahr 2026 sollen damit 925 Haushalte in sechs prioritären Gemeinden unterstützt werden.
Das Vorhaben folgt der Strategie von Präsident Ferdinand Marcos Jr., Hunger durch koordinierte staatliche Maßnahmen zu beenden. In seiner jüngsten Lagebericht an die Nation (State of the Nation Address, SONA) 2026 betonte der Präsident, dass kein Filipino hungern dürfe. Die Regierung setzt dabei auf einen ressortübergreifenden Ansatz, um die Ernährungssicherheit zu stärken, die Lebensgrundlagen zu verbessern und den sozialen Schutz auszuweiten.
Das Projekt nutzt ein Modell der konvergenten Budgetierung (Convergence Budgeting), bei dem nationale Behörden, lokale Regierungen und staatliche Universitäten zusammenarbeiten. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf die Gemeinden Carigara und Palompon in Leyte, Basey in Samar, Maydolong in Ost-Samar, Laoang in Nord-Samar sowie Hinunangan in Süd-Leyte. Ziel ist es, durch koordinierte Interventionen besonders schutzbedürftigen Familien zu helfen, eine dauerhafte Ernährungssicherheit und stabile Einkommensquellen aufzubauen.
Für die Umsetzung arbeitet das DSWD mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, darunter die Presidential Commission for the Urban Poor (PCUP), das DA, das DTI, das DOLE sowie die Technical Education and Skills Development Authority (TESDA). Weitere beteiligte Stellen sind unter anderem das Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (BFAR), die National Irrigation Administration (NIA), die PCIC, die Cooperative Development Authority (CDA), das DOST, das ATI, die National Housing Authority (NHA) sowie die Visayas State University (VSU) und die Eastern Visayas State University (EVSU).
Grace Subong, Regionaldirektorin des DSWD, erklärte, dass die Zusammenarbeit darauf abzielt, den Begünstigten Hilfe zur Existenzsicherung, Kompetenztraining, Unterstützung in der Landwirtschaft und Fischerei sowie die Entwicklung von Unternehmen zu bieten. Zudem sollen Versicherungen, technologische Unterstützung und weitere Maßnahmen bereitgestellt werden, damit die Haushalte selbstständiger werden und einen besseren Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln erhalten. Die Initiative spiegele die Strategie der Marcos-Regierung wider, soziale Sicherung mit wirtschaftlichen Chancen zu verbinden, damit staatliche Hilfe über die reine Nothilfe hinausgeht und Familien langfristig wirtschaftlich widerstandsfähig macht.




