In Olongapo City ist der Wasserstand unter der Kalaklan-Brücke infolge anhaltender Regenfälle auf ein kritisches Niveau gestiegen. Wie das städtische Büro für Katastrophenschutz (City Disaster Risk Reduction Management Office) am Freitag mitteilte, erreichte der Pegel um 11:33 Uhr eine Höhe von 2,6 Metern.
In den von Unwetter und Überschwemmungen betroffenen Gemeinden von Zentral-Luzon haben Hilfsmaßnahmen begonnen. Zahlreiche Familien erhielten Lebensmittelpakete, sogenannte Family Food Packs (FFPs), durch das Einsatzteam „Angels in Red Vests“ des Außenbüros 3 des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (DSWD).
Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, bringt anhaltende Regenfälle und sorgt für chaotische Verhältnisse. Deshalb hat der Präsidentenpalast Malacañang für Freitag alternative Arbeits- und Lernmodelle in insgesamt 13 Gebieten angeordnet.
Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, sorgt am Freitag weiterhin für Niederschläge in Teilen der Inselgruppen Luzon und Visayas. Wie die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical, and Astronomical Services Administration) in ihrer Vorhersage um 5:00 Uhr morgens mitteilte, sind vor allem die westlichen Abschnitte dieser Regionen betroffen.
In der Gemeinde San Simon in der Provinz Pampanga haben anhaltende Regenfälle zu großflächigen Überschwemmungen geführt. Insgesamt wurden 233 Familien mit 850 Personen aus 14 Barangays evakuiert.
Der Mobile-Wallet-Anbieter GCash intensiviert im August seine gemeinschaftsbasierten Programme auf den Philippinen. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu Finanzdienstleistungen und digitalen Zahlungen zu verbessern, wobei der Fokus insbesondere auf unterversorgten Gemeinschaften liegt.
Starke Wellen, die der Südwestmonsun an der Küste der Provinz Zambales verursachte, spülten zwei Meeresschildkröten an, die anschließend gerettet und wieder in ihr natürliches Habitat entlassen wurden. Die Tiere waren in der Gemeinde San Narciso angespült worden.
Der Südwestmonsun und die jüngsten Wetterstörungen durch die tropischen Tiefdruckgebiete Luis und Maymay haben auf der Insel Luzon zu schweren Auswirkungen geführt, sodass in mehreren Gebieten der Zustand des Katastrophenfalls ausgerufen wurde. Besonders betroffen sind Gemeinden, die mit den anhaltenden Überschwemmungen kämpfen, wie beispielsweise die Stadt Calumpit in der Provinz Bulacan, wo die Lage als kritisch beschrieben wird.
In der Provinz Bulacan laufen die Rettungskräfte weiterhin mit Hochdruck nach drei Personen, die mutmaßlich in verschiedenen Vorfällen in dieser Woche im Marilao River ertrunken sind. Die umfangreichen Suchmaßnahmen konzentrieren sich laut Behördenangaben vom Mittwoch auf den Flussabschnitt nahe Barangay Ibayo in Marilao.
Am Dienstag, den 11. August 2026, ist in der Gemeinde Marilao in der Provinz Bulacan ein Flutschutzwall im Barangay Prenza II eingestürzt, als heftige Regenfälle durch einen verstärkten Südwestmonsun die Region trafen. Der Bau des Walls hatte Schätzungen zufolge rund 5 Millionen Pesos gekostet.