Zwei Kinder nach Bootsunglück im Mapanuepe-See geborgen
EditNach einem tragischen Bootsunglück im Mapanuepe-See in Barangay Buhawen wurden am 29. August zwei der drei zuletzt vermissten Personen geborgen. Mit dem Fund der Leichen steigt die Zahl der Todesopfer des Vorfalls, der sich am 27. August ereignete, auf insgesamt acht Personen an.
Der Fund der ersten Leichen erfolgte gegen 10:10 Uhr morgens. Marcelo Balario und fünf weitere Anwohner aus Barangay Buhawen entdeckten den Körper eines Kindes, der im See trieb, während sie mit einem motorisierten Boot von Sitio Lumibao in Richtung Buhawen Proper unterwegs waren. Die Bewohner bargen den Körper umgehend. Etwa eine Stunde später, gegen 11:05 Uhr, fanden Such- und Rettungsteams einen weiteren Körper, bei dem es sich mutmaßlich um ein weiteres Kind handelt. Die Überreste wurden zur ordnungsgemäßen Bestattung an den FAMA Funeral Home Service übergeben.
Die Suche nach der letzten vermissten Person, einer schwangeren Frau, dauert an. Die Rettungsmaßnahmen werden durch schwere Regenfälle und schwierige Bedingungen auf dem See erschwert. An den Such- und Bergungsoperationen sind verschiedene Stellen beteiligt, darunter die philippinische Küstenwache (Philippine Coast Guard), das MDRRMO, die örtliche Polizei von San Marcelino, die 2. Mobile Force Company der Provinzpolizei Zambales, die Olongapo Maritime, die Feuerwehr von San Marcelino sowie das 69. Infanteriebataillon der philippinischen Armee.
Der Vorfall ereignete sich am 27. August, als ein Boot mit sechs Angehörigen der indigenen Aeta-Gemeinschaft, darunter drei Minderjährige, auf dem Mapanuepe-See kenterte. Vier Personen überlebten das Unglück, während ein fünfjähriges Kind, ein 12-jähriges Kind und die schwangere Frau als vermisst gemeldet worden waren. Der Bürgermeister von San Marcelino, Elvis Ragadio Soria, dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz unter schwierigen Wetter- und Geländebedingungen. Die Stadtverwaltung teilte zudem mit, dass sie die Kosten für die Bestattung der beiden Kinder als Unterstützung für die betroffenen Familien übernehmen wird.





